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A torinói ló

Zwei Menschen, Vater und Tochter, leben ihr monotones Leben auf einer Farm fernab, in einem zeitlosen Raum. Sie essen Kartoffeln, misten den Stall aus und schauen aus dem Fenster in die Ferne. Während sich nichts zu verändern scheint, bricht die Welt um sie herum langsam zusammen … Auch in seinem letzten Meisterwerk beschwört Béla Tarr mittels langer Plansequenzen, minimalistischer Schwarz-Weiß-Kompositionen und expressiver Musik die seinen Filmen eigene, apokalyptische Atmosphäre herauf. Ausgehend von Nietzsches Anekdote, beim Anblick eines geprügelten Pferdes einen geistigen Zusammenbruch erlitten zu haben, erzählt der Film eine umgedrehte, sechstägige Schöpfungsgeschichte, während der alles verschwindet und am Schluss jegliches Licht erlischt. (vf)

Regie: Béla Tarr/Ágnes Hranitzky
Land: HU/FR/DE/CH/US
Jahr: 2011
Englischer Titel: The Turin Horse
Buch: László Krasznahorkai, Béla Tarr
Kamera: Fred Kelemen
Musik: Mihály Vig
Mit: János Derzsi, Erika Bók, Mihály Kormos, Ricsi
Format: DCP, s/w
Fassung: Ungarische Originalfassung mit englischen Untertiteln
Länge: 155 min
Di, 17. Nov. 20:30
Metro Kinokulturhaus
Historischer Saal
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