Nach einem Autounfall findet eine junge Frau keinen Anschluss mehr an die Welt der Lebenden. Einkaufszentren, Kirchen und ein verlassener Vergnügungspark werden zu Schwellenorten existenzieller Entfremdung: eine Low-Budget-Perle und Vorläufer des Mitternachtskinos.
(Florian Widegger)
Elfriede Jelinek: »Der Film kommt fast ohne die üblichen Tricks des Gespensterfilms aus, das Verschwinden und Aus-dem-Nichts-Auftauchen der Gespenster ist von rührender Schlichtheit, nur mit ein wenig dunkler Schminke um die Augen und verschmiertem Lippenstift sind sie geschmückt, diese Toten, denen man ihre Todesursachen nicht ansieht, alle scheinen sie unversehrt, sogar recht elegant gekleidet, wie sie sich da in einem alten Schwimmbad zum Tanz drehen, ein bisschen Zeitraffer und ab geht die stille Post.«