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Ai no korīda IM REICH DER SINNE

1936 spielt sich in Japan ein berühmter Skandal ab: Kichizō und seine Geisha Abe Sada sind derart ineinander vernarrt, dass sie die Welt um sich vergessen. Ihre Leidenschaft steigert sich in Wahnsinn, der seinen Höhepunkt darin findet, dass er sich von ihr strangulieren lässt und sie ihm seinen Penis abschneidet … Noch bei der Premiere auf der Berlinale 1976 kommt es zum Eklat: Der Film läuft im Forum, wird aber im Anschluss von der Staatsanwaltschaft aufgrund von Pornografieverdacht beschlagnahmt und erst zwei Jahre später freigegeben. Der Skandal macht zumindest den »Tabubrecher« Ōshima, einen der zentralen Erneuerer des japanischen Kinos, auch im Westen bekannt. Heute gilt AI NO KORĪDA als subversiver Meilenstein, der sowohl politische als auch sexuelle Moralvorstellungen hinterfragt.
(Florian Widegger)

Regie: Nagisa Ōshima
Land: JP/FR
Jahr: 1976
Buch: Nagisa Ōshima
Kamera: Hideo Itō
Musik: Minoru Miki
Mit: Eiko Matsuda, Tatsuya Fuji, Aoi Nakajima
Format: DCP, Farbe
Fassung: Japanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Länge: 105 min
Neu restaurierte Fassung
Fr, 9. Okt. 21:00
Metro Kinokulturhaus
Kinosalon
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Do, 15. Okt. 20:30
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Historischer Saal
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So, 18. Okt. 20:30
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