A Girl and a Gun – Grundzutaten des Kinos, aus denen universelle Dramen entstehen können, so wie dieses: Ein Kleinganove und seine Geliebte, eine Prostituierte, wollen raus aus dem Wiener Rotlichtmilieu und irgendwo ein neues Leben beginnen. Der Überfall auf eine Provinzbank soll das dafür nötige Startkapital verschaffen. In der Nähe versieht gerade der Polizist Robert seinen Streifendienst … Vier Leben geraten aus der Spur, als sie aufeinanderprallen und sich ein Schuss löst. »Bei allen Konflikten und schmerzhaften Dingen, über die ich erzähle, steckt doch ein fundamentaler Optimismus dahinter – nämlich ein Vertrauen darin, dass das Leben kein Irrtum ist, dass es einen Sinn in sich birgt.« Essenzielles, dichtes, kompromissloses Kino über Schuld und Sühne, schlicht: ein Film, der bleibt. (fw)
In Anwesenheit von Götz Spielmann
Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Akademie des Österreichischen Films