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Groovin' with Günter

Eine Handvoll Filme hat der deutsche Regisseur Günter Schlesinger zwischen 1965 und 1969 gedreht, bevor er in Vergessenheit geriet. Die leichten Mädchen und die harten Jungs waren seine Figuren und das Milieu seine Spielwiese, auf der es nach Verbrechen und Sünde, Sehnsucht und Freiheit roch. Seine Arbeiten stecken voller Ambitionen, denen manchmal die Realität des Filmedrehens einen Strich durch die Rechnung macht, und Figuren, die unglaubliche Dinge vollbringen und denen noch unglaublichere Sätze in den Mund gelegt werden. Zum Beispiel dem blonden Schönling, der venusgleich am Anfang von ICH SPÜRE DEINE HAUT aus dem Meer steigt und im Brustton der Überzeugung von sich sagt: »Sowas wie mich gibt’s nicht so leicht nochmal.« Ein Satz, der zweifellos auch für Schlesingers Filme gilt.
(Florian Widegger)

Ich spüre deine Haut
Regie: Günter Schlesinger
Land: BRD
Jahr: 1969
Buch: Ernst Nickstadt
Kamera: Wolfgang Lührse
Mit: Solvi Stubing, Frank Rheinboldt, Anja Forster, Will Kley
Format: 35 mm, Farbe
Fassung: Deutsche Originalfassung
Länge: 76 min
Schrei nach Lust
Regie: Günter Schlesinger
Land: BRD
Jahr: 1968
Buch: Günter Schlesinger
Kamera: Wolfgang Lührse
Musik: Wolf Hartmayer
Mit: Karin Heske, Alexander Allerson, Monica Teuber, Wolfgang Hellmund
Format: 35 mm, s/w
Fassung: Deutsche Originalfassung
Länge: 93 min
Fr, 18. Sep. 20:00
Metro Kinokulturhaus
Historischer Saal
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