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Das Testament des Dr. Mabuse

Schon seit Langem ist Dr. Mabuse in einer Nervenheilanstalt weggesperrt. Unablässig schreibt er an seinem Vermächtnis, in dem er nicht weniger als die Errichtung einer »Herrschaft des Verbrechens« propagiert. Als seine Ideen plötzlich in die Tat umgesetzt werden und eine rätselhafte Anschlagsserie die Stadt erschüttert, nimmt Kommissar Lohmann die Ermittlungen auf. Bald geht es um mehr als um die spannende Frage nach dem Täter: Ist das Böse überhaupt noch an ein Individuum gebunden? Dass die düstere Parabel nach der Machtübernahme der Nazis verboten wurde, überrascht nicht, verkörpert Langs Superverbrecher doch eine Ideologie, die sich wie ein Virus verbreitet und ihre Wirte zu willenlosen Vollstreckern macht: die hellsichtige Warnung vor dem Terror des kommenden Regimes.
(Florian Widegger)

Mo 14.9.: Mit einer Einführung von Florian Widegger

Regie: Fritz Lang
Land: DE
Jahr: 1933
Buch: Fritz Lang, Thea von Harbou, nach dem Roman von Norbert Jacques
Kamera: Fritz Arno Wagner, Karl Vash (= Károly Vass)
Musik: Hans Erdmann
Mit: Rudolf Klein-Rogge, Oscar Beregi sen., Karl Meixner, Gustav Diessl, Otto Wernicke, Theo Lingen
Format: 35mm, s/w
Fassung: Deutsche Originalfassung
Länge: 121 min
Mo, 14. Sep. 17:00
Metro Kinokulturhaus
Historischer Saal
Tickets
Di, 6. Okt. 20:00
Metro Kinokulturhaus
Eric Pleskow Saal
Tickets