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Nouvelle Vague

Jean-Luc Godard steht 1959 an einem Wendepunkt: Er will nicht länger nur über Filme schreiben, sondern endlich selbst einen drehen. Von der ersten Idee (Truffauts) über das Casting, bei dem Belmondo und Seberg für jene Figuren besetzt werden, die ihre Karrieren bestimmen sollten, bis zu den chaotisch improvisierten Dreharbeiten – Linklater zeigt seinen Regisseur als widersprüchlichen Geist, getrieben von enormem Ehrgeiz, gut versteckter Unsicherheit und dem unbändigen Wunsch, etwas radikal Neues zu schaffen. Der Film greift dabei die Ästhetik der Nouvelle Vague perfekt auf, und macht sichtbar, wie viel Zufall, Streit und Mut in der Geburt eines Klassikers stecken. So entsteht ein Werk, das zugleich liebevoll und kritisch auf einen Mythos blickt, der das Kino bis heute prägt.
(Otto Römisch)

Regie: Richard Linklater
Land: FR
Jahr: 2025
Buch: Holly Gent, Laetitia Masson, Michèle Pétin, Vincent Palmo Jr.
Kamera: David Chambille
Mit: Guillaume Marbeck, Zoey Deutch, Aubry Dullin, Adrien Rouyard, Antoine Besson, Jodie Ruth Forest
Format: DCP, s/w
Fassung: Französische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Länge: 105 min
Sa, 11. Juli 21:30
Open Air Augarten
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So, 12. Juli 20:00
Metro Kinokulturhaus
Historischer Saal
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Mo, 13. Juli 21:00
Metro Kinokulturhaus
Kinosalon
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