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Die Sklavenkönigin THE MOON OF ISRAEL

Die tragische Liebesgeschichte zwischen der jüdischen Sklavin Merapi und Seti, dem Sohn des Pharaos, bildet das Zentrum dieses Höhe- und Schlusspunkts des österreichischen Monumentalfilms, der vor 100 Jahren mit tausenden Statisten am Rande Wiens entsteht. Historisches Epos trifft auf große Gefühle, und neben den aufwendigen Bauten beeindrucken die spektakulären visuellen Tricks – vor allem bei der Teilung des Roten Meeres. Entsprechend baff war die Konkurrenz in Hollywood – und aus dem Ungarn Kertész wird kurz darauf der Amerikaner Michael Curtiz. Gerhard Gruber: »Ich versuche, das Klavier wie ein Orchester zu spielen, setze größtmögliche Dynamik ein, treibe das Geschehen pulsierend voran, satte Akkorde wechseln sich mit schnellen rhythmischen Sequenzen ab.«
(Florian Widegger)

Mit Live-Musikbegleitung von Gerhard Gruber und Buchpräsentation der Publikation Stummfilmleben des Jubilars aus dem verlag filmarchiv austria

Freier Eintritt für FAA-Clubmitglieder mit Begleitung

Regie: Mihály Kertész
Land: AT
Jahr: 1924
Buch: Ladislaus Vajda
Kamera: Hans Theyer, Gustav Ucicky, Max Nekut
Mit: Maria Corda, Arlette Marchall, Oskar Beregi, Adelqui Millar, Hans Marr
Format: 35 mm, s/w
Fassung: Englische Zwischentitel
Länge: 84 min
Do, 30. April 18:00
Metro Kinokulturhaus
Historischer Saal
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