Eine grelle Satire als ideales Schaufenster für Jerry Lewis’ anarchische Seite – und zugleich ein Schlüssel zum Verständnis seines Verhältnisses zu Dean Martin: Als Comic-Fanatiker, der selbst im Schlaf Superheldenfantasien auslebt, treibt Lewis seinen Körper an die Grenze der Kontrollierbarkeit. Martin fungiert dabei als (scheinbar) souveräner, cooler Gegenpol, während Tashlins Looney-Tunes-Vergangenheit in der Cartoon-artigen Inszenierung voll durchschlägt. Realität wird dehnbar und Gags gehorchen eigenen physikalischen Gesetzen. Im Kern somit auch ein Film übers Filmemachen. Lewis und Martin am Höhepunkt – kurz vor dem Ende.
(Florian Widegger)
Mi 11.3.: Freier Eintritt für FAA-Clubmitglieder mit Begleitung
Regie: Frank Tashlin
Land: US
Jahr: 1955
Buch: Frank Tashlin, Hal Kanter, Herbert Baker
Kamera: Daniel L. Fapp
Musik: Walter Scharf
Mit: Jerry Lewis, Dean Martin, Shirley MacLaine, Dorothy Malone, Eddie Mayehoff, Eva Gabor, Anita Ekberg
Format: DCP, Farbe
Fassung: Englische Originalfassung
Länge: 109 min
Im Rahmen von:
Retrospektive: Tribute to Jerry Lewis