➜ edit f_033NJJHjNlKAbKCACk4LV6

Fräulein Lilli

Zwischen 1934 und 1937 stellten viele der in NS-Deutschland meist aus rassischen Gründen verfolgten Filmkünstlerinnen und Filmkünstler in Wien und Budapest eine von Hitler-Deutschland unabhängige, deutschsprachige Emigrantenfilmproduktion auf die Beine. Zu den Stars dieser »Unerwünschtes Kino« genannten Serie zählte Franziska Gaal, die hier in einem aufwendig inszenierten, an der französischen Riviera gedrehten Lustspiel in ihrer letzten Rolle vor der Emigration in die USA zu sehen ist. Die arbeitslose Lilli erhält dank ihres Charmes und ihrer Tüchtigkeit den Auftrag, mit dem Prokuristen eines Juweliers nach Monte Carlo zu reisen, um dort den Verkauf wertvoller Juwelen in die Wege zu leiten. Dass das nicht so einfach wird, liegt in der Natur der Sache. Nicht geplant ist, dass sich ihnen ein Dieb an die Fersen heftet, Lilli sich verliebt und schließlich der Schmuck abhandenkommt. So verdächtigt jeder jeden – bis zur finalen Lösung aller Probleme.

Online Verfügbar bis: 9.7.2026
Originaltitel: Fräulein Lilli
Land: Österreich
Jahr: 1936
Regie: Hans Behrendt, Max Neufeld, Robert Wohlmuth
Buch: László Vadnay, István Békeffy, Siegfried Geyer
Kamera: Willy Goldberger, Ernst Mühlrad
Musik: Barbara Bory, Fritz Spielmann, Stefan Weis, Hans J. Salter, Artur Guttmann
Mit: Franziska Gaal, Hans Jaray, Szöke Szakall, Karl Ehmann, Richard Eybner, Karl Paryla
Produktionsfirma: Projektograph-Film, Oskar Glück
Quelle: 35-mm-Positiv, Sammlung Filmarchiv Austria
Restaurierte Fassung: Filmarchiv Austria © 2026