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Der Aufstand der Frauen

Der 1931 entstandene Film FRAUENLEBEN – FRAUENLOS dokumentiert eindringlich die unterschiedlichen Arbeitsverhältnisse von Frauen und die Vielfachbelastung durch Erwerbs- und Familienarbeit. Der Film präsentiert außerdem die gewerkschaftliche Organisation der Frauen als zentrales Instrument zur arbeitsrechtlichen Gleich- und Besserstellung und zur Abwehr des Faschismus. Zu sehen ist dabei die österreichische Gewerkschafterin Anna Boschek als Agitatorin. FRAUENLEBEN – FRAUENLOS läuft von November 1932 bis Ende Juni 1933 in 126 Veranstaltungen, davon 50 Vorführungen in den Bundesländern. Er wird bei der 15. Tagung der Internationalen Arbeitskonferenz (ILO) im Mai 1931 in Genf gezeigt und gilt heute europaweit als wichtigste Filmquelle zur Frauenarbeit in den 30er-Jahren.

Originaltitel: Frauenleben, Frauenlos
Land: Österreich
Jahr: 1931
Drehbuch: Anna Boschek, Wilhelmine Moik
Kamera: Fritz Zvacek
Mit: Leopoldine Weinmüller
Vertonung: Florian Kmet
Quelle: Masterband, Sammlung Filmarchiv Austria mit freundlicher Genehmigung von ÖGB/AK