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Willi Forst

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Houchang Allahyari

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Margareta Heinrich

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Der andere Wiener Film

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Filmarchiv Austria

Heimkino


Das Heimkino bietet kostenlos die Möglichkeit eines breiten Zugangs zum Filmerbe Österreichs, darunter Schlüsselwerke des Spielfilms, Wochenschauberichte, rare Dokumentar- und Amateuraufnahmen oder zum Teil erstmals zu sehende historische Filmdokumente. Die Beiträge werden sorgfältig kuratiert und begleiten ausgesuchte Schwerpunkte.

Houchang Allahyari
Zum 80. Geburtstag

Online-Retrospektive 5. Februar bis 18. März 2021

 

1941 in Teheran geboren, kommt Allahyari als junger Mann nach Österreich, um Medizin zu studieren und Filme zu machen. Seit Mitte der 1980er-Jahre entsteht so – aus unermüdlichem Schaffensdrang heraus und oft unabhängig produziert – ein ansehnliches Werk, in dem er sich selten um Publikumserwartungen sorgt, sondern mehr um die Menschen, die im Zentrum seiner Arbeit stehen.

 

FILMPROGRAMM
5.2.–11.2. DER LETZTE TANZ 
Houchang Allahyari, A 2014 
12.2.–18.2. FLEISCHWOLF 
Houchang Allahyari, A 1990 
19.2.–25.2. I LOVE VIENNA 
Houchang Allahyari, A 1991 
26.2.–4.3. HÖHENANGST 
Houchang Allahyari, A 1994
5.3.–11.3. GEBOREN IN ABSURDISTAN 
Houchang Allahyari, A 1999
 12.3.–18.3. DIE VERRÜCKTE WELT DER UTE BOCK Houchang Allahyari, A 2010
und
DIE LIEBENDEN VON BALUTSCHISTAN Houchang Allahyari, Tom-Dariusch Allahyari, A 2017

 

Margareta Heinrich
Zum 70. Geburtstag

Online-Retrospektive 5. Februar bis 18. März 2021

 

2021 hätte Margareta Heinrich ihren 70. Geburtstag gefeiert. Und erlebt, dass der Kampf um die Gleichberechtigung der Frauen in einigen Bereichen erhebliche Fortschritte gemacht hat, in wieder anderen grobe Rückschläge hinnehmen muss. Unermüdlich hat sie diesen Kampf immer wieder geführt, ihm ihr Leben und Schaffen gewidmet – beides untrennbar miteinander verbunden. Mit ihrem Tod Ende Februar 1994 geriet ihre Arbeit weitgehend in Vergessenheit, auch wenn vor allem ihr letzter Film TOTSCHWEIGEN ihr posthum einige Lorbeeren einbrachte. Diese Online-Retrospektive lädt dazu ein, Margareta Heinrichs Werk neu zu entdecken.

 

FILMPROGRAMM
5.2.–11.2. GENOSSINNEN 
Margareta Heinrich/Ullabritt Horn, BRD/A/GB 1983
12.2.–18.2. LA ESPERANZA 
Margareta Heinrich/Alexander Held/Irmgrad Henrich, A 1980
19.2.–25.2. DER TRAUM DES SANDINO 
Margareta Heinrich/Rudi Pella, A 1981
26.2.–4.3. NO PASARAN 
Margareta Heinrich/Rolf Oerter, A 1984
5.3.–11.3. IS THE DEVIL REALLY A CHILD?
Margareta Heinrich/Margit Niederhuber, A 1990
 12.3.–18.3. TOTSCHWEIGEN Margareta Heinrich/Eduarad Erne, A 1994

Willi Forst

Online-Retrospektive 15. Jänner bis 4. März 2021

 

Ob als begnadeter Schauspieler, Sänger, Produzent oder Filmregisseur – Willi Forst hat wie kein anderer jenen Charme und Schmelz verkörpert, für den der »Wiener Film« zum Inbegriff wurde. Es sind Filme, die die Zeit um die Jahrhundertwende heraufbeschwören, leichte, komische Unterhaltungsstücke, immer mit einer gewissen Verve und besonderer Spritzigkeit inszeniert.

 

1903 in Wien als Wilhelm Anton Frohs geboren, sammelt Willi Forst schon früh Bühnenerfahrung. 1927 spielt er bereits eine Hauptrolle an der Seite von Marlene Dietrich in CAFÉ ELEKTRIC. Forst wird zum Star des Wiener Films, den er perfektioniert. Während in Nazi-Deutschland das Niveau der Komödien immer tiefer sinkt, erreicht es mit Forst und seinen ersten Regiearbeiten LEISE FLEHEN MEINE LIEDER, MASKERADE und BURGTHEATER neue Höhen.

 

FILMPROGRAMM

15.1.–21.1. CAFÉ ELEKTRIC  Gustav Ucicky, A 1927
22.1.–28.1. DER PRINZ VON ARKADIEN  Karl Hartl, A 1932
und LEISE FLEHEN MEINE LIEDER  Willi Forst, A/D 1933
29.1.–11.2. MASKERADE  Willi Forst, A 1934
5.2.–11.2. BURGTHEATER Willi Forst, A 1936
12.2.–18.2. ALLOTRIA Willi Forst, D 1936
19.2.–25.2. BEL AMI Willi Forst, D 1939
26.2.–4.3. WIENER BLUT Willi Forst, D 1942

Der andere Wiener Film

Online-Retrospektive 15. Jänner bis 4. März 2021

 

Die Online-Retrospektive »Der andere Wiener« Film widmet sich jenen Zeitgenossen Willi Forsts, die – anders als er – mit dem Aufstieg der Nazis ins Exil gehen mussten: den ProtagonistInnen des »Unerwünschten Kinos«. Die Schau präsentiert ausgewählte Produktionen des deutschsprachigen EmigrantInnenfilms 1934–1936, denen ein zentraler Sammlungs- und Forschungsschwerpunkt des Filmarchiv Austria gewidmet ist, und macht sie damit erstmals überhaupt in digitaler Form zugänglich.

 

FILMPROGRAMM
15.1.–21.1. SILHOUETTEN  
Walter Reisch, A 1936
22.1.–28.1. LETZTE LIEBE  Fritz Schulz, A 1935
und EIN STERN FÄLLT VOM HIMMEL  Max Neufeld, A 1934
29.1.–4.2. EPISODE  Walter Reisch, A 1935
5.2.–11.2. SALTO IN DIE SELIGKEIT Fritz Schulz, A 1934
12.2.–18.2. TAGEBUCH DER GELIEBTEN Hermann Kosterlitz, A/I 1935
19.2.–25.2. KATHARINA, DIE LETZTE Hermann Kosterlitz, A 1936
26.2.–4.3. UNERWÜNSCHTES KINO Petrus van der Let, A 2005