»I hob doch nix«, entgegnet Markus dem Chefpsychiater einer Nervenanstalt. Dorthin ist der junge Mann mit rebellischem Auftreten aufgrund eines Missverständnisses mit seiner Mutter verfrachtet worden. Jetzt urteilen »Fachleute« über seinen Geisteszustand, darüber, ob und wann er wieder zurück ins normale Leben kehren kann … Ein nüchterner, nahegehender Film von einem, der unschuldig zum Opfer eines unerbittlichen Systems wird und »rein zufällig mit dem Leben davonkam« (so der Untertitel). Austro-Kritiker-Legende Fritz Walden: »[…] wunderschön, wie sich dabei auch aus dem Unmenschlichen und Allzumenschlichen das rein Menschliche herausschält, das dann doch Brücken baut und nicht alles in Trostlosigkeit verenden läßt. Ein Film, der von innen leuchtet.«
(Florian Widegger)