Erste österreichischen Gebirgs- Schnellzug-Lokomotive
Um den Schnellzugdienst auf der anspruchsvollen Arlbergbahn besser bewältigen zu können, wurde unter der Leitung des Konstrukteurs Rudolf Sanzin für die österreichische Bundesbahn eine schwere Elektrolokomotive mit Stangenantrieb entwickelt. Die Produktion erfolgte ab 1923 in der Lokomotivfabrik Floridsdorf; bis 1927 wurden 16 Maschinen des bald legendären »österreichischen Krokodils« erzeugt. Der Film gibt einen Einblick in die Fertigung des elektrischen Antriebs, der eine Leistung von 1800 kW aufwies. Die eindrucksvolle Lok mit über 20 Meter Länge und einem Dienstgewicht von 113,6 Tonnen wurde auch auf anderen Alpenstrecken wie der Tauern- und der Brennerbahn eingesetzt. Bis Ende der 1970er-Jahre versahen noch einzelne dieser ikonischen Lokomotiven ihren Dienst auf der Salzkammergutbahn, ehe sie ausgemustert und teilweise von Eisenbahnmuseen übernommen wurden.