Der Ungarn-Aufstand erreicht Österreich
Die Ungarische Revolution 1956 führte zu einer der größten Fluchtbewegungen der Nachkriegsgeschichte. Rund 200.000 Menschen flohen nach der Niederschlagung des Aufstandes durch die Sowjet-Macht ab dem 4. November 1956 über die Grenze nach Österreich. Hier begegnete man den Flüchtlingen mit einer Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft, private Quartiere wurden bereitgestellt und Spenden gesammelt. Zu einem Symbol der Menschlichkeit wurde die Brücke von Andau im burgenländischen Seewinkel. Dieser Sonderbericht der AUSTRIA WOCHENSCHAU zeigt die ersten Auswirkungen des ungarischen Aufstands auf Österreich und den Beginn der groß angelegten Hilfsaktionen.
Originaltitel: Sonderbericht der Austria Wochenschau: Ungarn (Austria Wochenschau 45/1956)
Land: Österreich
Jahr: 1956
Produktionsfirma: Austria Wochenschau
Quelle: 35-mm-Positiv, Sammlung Filmarchiv Austria
Restaurierte Fassung: Filmarchiv Austria © 2026