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Österreichische Post: Der Weg eines Briefes

Mitte der 1920er-Jahre waren Briefe das dominierende Massenkommunikationsmittel, über zwei Millionen wurden täglich versendet. Die österreichische Post versuchte diese enorme logistische Herausforderung schrittweise durch Rationalisierungen zu bewältigen. Während die Verteilung der Briefe nach wie vor sehr personalintensiv war, konnte der Transport mit Bahnpost und Postkraftwagen schneller und effizienter abgewickelt werden als in der Ära der Postkutschen, die in den österreichischen Provinzen bis Anfang des 20. Jahrhunderts unterwegs waren. Die vom Wiener Kulturfilmpionier Karl Köfinger hergestellte Dokumentation zeigt den Weg einer Briefsendung im Jahr 1926 – vom Einwurf in den Postkasten über die Sortierung im Hauptpostamt am Wiener Fleischmarkt, den Transport zur Bahn bis zur Verteilung an die Empfänger.

Originaltitel: Der Weg einer Postsendung an den Empfänger
Land: Österreich
Jahr: 1926
Ton: Envato
Produktionsfirma: Ing. Karl Köfinger
Quelle: 35-mm-Positiv, Sammlung Filmarchiv Austria 
Restaurierte Fassung: Filmarchiv Austria © 2026