Film | Universität
 

ALT-/NEULAND

70 JAHRE ISRAELISCHER FILM

6.3. - 19.6.2018

Geschichte, Erinnerung, Konflikte, Geschlechterbeziehungen, Migration – der israelische Film, dessen Wirken lange vor der Staatsgründung 1948 beginnt, ist ein Spiegel, in dem die Probleme und die Erfolge von Jahrzehnten gesellschaftlicher Gestaltung sichtbar bleiben. Die Geschichte der alteingesessenen und eingewanderten Juden aus christlichen und muslimischen Ländern, aus Europa, Afrika und Asien, ihre Konflikte mit der Umwelt, ihre Erinnerungen und ihre Gestaltungskraft von Kultur und Gesellschaft prägen Israel bis heute.

 

Die Retrospektive ist Teil der Reihe FILM | UNIVERSITÄT. Jeweils eine Stunde vor Filmbeginn findet eine einführende Vorlesung zur israelischen Filmkultur und zum historischen Kontext des jeweiligen Programms statt.


ALT-/NEULAND

6.3. – 19.6.2018
Ein Programm aus der Reihe FILM | UNIVERSITÄT

Kurator

Frank Stern

TICKETRESERVIERUNG

reservierung@filmarchiv.at
+43 (0)1 512 18 03 (15:00-21:00)

SPIELORT

METRO Kinokulturhaus
Johannesgasse 4, 1010 Wien
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Israel ist ein Kinoland. Wichtige Debatten über die Vergangenheit, die Schoah, die Schwierigkeiten und blutigen Auseinandersetzungen rund um den Aufbau eines Staates, über Kriege, über die Verarbeitung von Traumata, über Religion und Sexualität – Geschichten »von Liebe und Finsternis«, wie Amos Oz es formulierte – sie werden über die »siebte Kunst«, den Film, erzählt und verhandelt. Die Spielfilme, die inhaltlich den Zeitraum von den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts bis heute umfassen, stammen von FilmemacherInnen, die im Land Israel geboren wurden oder deren Eltern aus Europa und Nordafrika eingewandert sind. In allen hier gezeigten fiktionalen Werken gibt es einen dokumentarischen Kern und eine Geschichte, die gesehen und diskutiert werden sollte.

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