1948 – ÖSTERREICH ZWISCHEN GESTERN UND MORGEN

DER ENGEL MIT DER POSAUNE

Regie:
Karl Hartl
Jahr:
1948
Land:
A

BUCH:
Karl Hartl, Franz Tassié
KAMERA:
Günther Anders
MUSIK:
Willy Schmidt-Gentner
MIT:
Paula Wessely, Helene Thimig, Hedwig Bleibtreu, Paul Hörbiger, Attila Hörbiger, Hans Holt, Oskar Werner, Erna Mangold, Maria Schell, Fred Liewehr, Curd Jügens, Hermann Erhardt, Karlheinz Böhm, Karl Skraup, Karl Paryla, Fritz Eckhardt

LÄNGE:
134 min
FORMAT:
s/w, 35mm
FASSUNG:
deutsche Originalfassung

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DER ENGEL MIT DER POSAUNE war der erste Film, dem die vielleicht höchsten hiesigen Kulturweihen zuteil wurden: eine Weltpremiere im Rahmen der Salzburger Festspiele, und zwar in deren Zentrum – im Festspielhaus. In dieser chronikgleichen Meditation darüber, was es wider die Unbill der Zeiten an Werten zu bewahren gilt, finden sich auch mehrere Stars der Festspiele ’48: Jedermann(s) Attila Hörbiger, dessen Regisseurin Helene Thimig sowie Paula Wessely, auf der Bühne triumphierend in Franz Grillparzers Des Meeres und der Liebe Wellen. Inszeniert wurde dieses Meisterwerk des (groß)bürgerlichen Liberalismus von Karl Hartl – der die Wien-Film durch die Okkupationsjahre geleitet hatte. Wem auch sonst hätte man diesen kinematografischen Staatsakt anvertrauen können?, fragt man sich nur halb ironisch. (Olaf Möller)