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Die »Neo-UFA«

Jüdische Lebenswelten im zeitgenössischen deutschen Spielfilm

7.11.2022–23.1.2023

Termine

Keine aktuellen Termine vorhanden

Jeweils 17:30 Einführung mit Klaus Davidowicz | 18:30 Filmbeginn

Der deutsche Nachkriegsfilm ist geprägt von den unterschiedlichen filmischen Traditionen in BRD und DDR. Nach der Wiedervereinigung entstand ein neuer deutscher Film – oder doch eine Art Neo-UFA? Georg Seeßlen verfolgte als einer der Ersten das Fortleben des UFA-Stils bis heute nach, der sich etwa in Kameraarbeit und Schauspiel, aber auch technischen Eigenheiten, dramaturgischen Codes und Inhalten identifizieren lässt. Jüdische Klischees und Stereotype sind dabei weiterhin präsent, nun oft als philosemitisches Gegenbild. Bei vielen Regisseuren wirkt so – oft unbewusst – ein nicht verarbeitetes Nachdenken über die deutsche und deutsch-jüdische Geschichte mit. (Klaus Davidowicz)

 

 


Die »Neo-UFA«

Vorlesung mit anschließender Filmvorführung vom 7. November 2022 bis 23. Jänner 2023

Kurator

Klaus Davidowicz

Ticketreservierung

reservierung@filmarchiv.at
+43 1 512 18 03 (täglich 14:00–21:00)

Spielort

METRO Kinokulturhaus
Johannesgasse 4, 1010 Wien
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Die »Neo-UFA«