Film | Universität
 

Made in Austria

PRÄSENTATION DES JÜDISCHEN IM ÖSTERREICHISCHEN FILM

28.3.–30.5.2022

Termine

Keine aktuellen Termine vorhanden

Jeweils 17:30 Einführung mit Klaus Davidowicz | 18:30 Filmbeginn

Nach dem Zweiten Weltkrieg standen die heimischen Filmstudios vor dem Problem, wie ein filmischer Neubeginn aussehen soll. Genauso wie man sich in frühen Produktionen aus Ost und West sehr wohl mit der Shoah und dem Nationalsozialismus befasste, gab es auch im Österreich der Besatzungszeit vier Produktionen, die sich diesen Themen stellten. Ab den 1950er-Jahren wurde der Darstellung jüdischer Lebenswelten großflächig ausgewichen. Außer in TV-Literaturverfilmungen wie HIOB (1978) oder DER WEG INS FREIE (1982) blieb das Judentum meist eine Leerstelle. Auch die Shoah wurde erst wieder durch Cortis Trilogie WOHIN UND ZURÜCK (1982–1986) oder 38 – AUCH DAS WAR WIEN (1986) aufgegriffen. Erst 2002 sollte mit GEBÜRTIG ein österreichischer Film gedreht werden, der sich mit dem zeitgenössischen Judentum auseinandersetzt. (Klaus Davidowicz)

 

 


Made in Austria

Vorlesung mit anschließender Filmvorführung vom 28. März bis 30. Mai 2022

Kurator

Klaus Davidowicz

Ticketreservierung

reservierung@filmarchiv.at
+43 1 512 18 03 (täglich 14:00–21:00)

Spielort

METRO Kinokulturhaus
Johannesgasse 4, 1010 Wien
> Karte anzeigen

Covid-19

Informationen zu den geltenden Schutzmaßnahmen finden Sie hier.

Alle Filme der Reihe
Made in Austria