Kabbala im Film

THE FOUNTAIN

Regie:
Darren Aronofsky
Jahr:
2006
Land:
US

BUCH:
Darren Aronofsky
KAMERA:
Matthew Libatique
MUSIK:
Clint Mansell
MIT:
Hugh Jackman, Rachel Weisz, Ellen Burstyn, Mark Margolis, Stephen McHattie, Fernando Hernandez

LÄNGE:
96 min
FORMAT:
Farbe, 35mm
FASSUNG:
englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Mit einer Einführung von Klaus Davidowicz, anschließend Publikumsgespräch

Einen vergleichbaren, an Kubricks 2001 – A SPACE ODYSSEY orientierten suggestiven Bilderreigen dreht Aronofsky mit THE FOUNTAIN, in dessen Mittelpunkt die kabbalistische Seelenwanderungslehre steht. Das urbiblische Menschheitsdrama setzt er dabei in drei Zeitebenen in Beziehung. »Adam« scheitert hier immer wieder beim Versuch, die Früchte vom Baum des Lebens zu erreichen, um den Tod seiner »Eva« zu verhindern. Aber so wie das Rad der Unendlichkeit – symbolisiert durch einen Ring – ist der stets wiederkehrende Tod eine Chance für ein nächstes Leben und ein Wiedersehen mit der Geliebten … Adam und Eva als Symbol für die unermüdliche Suche nach dem Zusammensein der echten Seelenverwandten ist das Grundthema in THE FOUNTAIN. Es ist aber auch die Jagd nach dem biblisch-kabbalistischen Baum des Lebens und dem »verlorenen Eden«. (Klaus Davidowicz)