Kino wie noch nie 2018

M – EINE STADT SUCHT EINEN MÖRDER

Regie:
Fritz Lang
Jahr:
1931
Land:
D

BUCH:
Thea von Harbou, Fritz Lang
KAMERA:
Fritz Arno Wagner
MIT:
Peter Lorre, Ellen Widmann, Inge Landgut, Otto Wernicke, Theodor Loos, Gustaf Gründgens, Fritz Odemar, Paul Kemp

LÄNGE:
117 min
FORMAT:
s/w, DCP
FASSUNG:
Originalfassung

Termine

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Restaurierte Fassung

»Immer muss ich durch Straßen gehen, und immer spür ich, es ist einer hinter mir her. Das bin ich selber!« Peter Lorre als Kindermörder oszilliert in seiner pathologischen Gespaltenheit selbst zwischen Täter und Opfer, während sich die Polizei und kriminelle Ringvereine ein Wettrennen um seine Ergreifung liefern. Weit mehr als ein Plädoyer gegen die Todesstrafe, verdichtet M das Klima der Weimarer Republik zu einer Psychologie der Gesellschaft am Vorabend des Nationalsozialismus, die auch im Nachgang bemerkenswerten Interpretationsspielraum öffnet: »Dann stehe ich vor einem Plakat und lese, was ich getan habe, und lese. Das habe ich getan?« (Silvia Breuss)

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