Kino wie noch nie

ANTIGONE

Regie:
Jean-Marie Straub/Danièle Huillet
Jahr:
1992
Land:
D/F

BUCH:
Danièle Huillet, Jean-Marie Straub, nach den Bühnenstücken von Sophokles/Friedrich Hölderlin und Bertolt Brecht
KAMERA:
William Lubtchansky, Irina Lubtchansky, Nicolas Eprendre
MUSIK:
Bernd Alois Zimmermann
MIT:
Astrid Ofner, Ursula Ofner, Libgart Schwarz, Werner Rehm, Lars Studer

LÄNGE:
99 min
FORMAT:
Farbe, DCP
FASSUNG:
deutsche Originalfassung

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Die Antigone des Sophokles nach der Hölderlin’schen Übertragung für die Bühne bearbeitet von Bert Brecht. Von Danièle Huillet und Jean-Marie Straub in Berlin in Szene gesetzt und im antiken römischen Theater von Segesta auf Sizilien als Film erarbeitet. Das sind die Schichten eines Textes und seiner Umsetzung, der sich im Film mit höchster Dringlichkeit und unheimlicher Gegenwärtigkeit erschließt: im strahlenden Sonnenlicht vor den leeren Rängen des Amphitheaters eine Explosion an Chaos, Schönheit und Zerstörung. Im Sommer des ersten Angriffs der Amerikaner auf den Irak. Ein Lehrstück des zivilen Ungehorsams. Peter Handke: »Das Straub’sche Kino und das alte griechische Drama sind für mich geradezu formgleich […] Theater- wie Filmdrama pur.« (red)

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