HEIMAT.KINO Kalender 2019

19,90

Wandkalender 2019
Susanne Rocca (Hg.)

 

13 Fotos, 34 x 60 cm, Spiralbindung
ISBN 978-3-902781-63-5

Bereits um 1910 entstanden in Österreich erste Verfilmungen von Heimatromanen populärer Dichter, oft auf Basis von derben Schwänken. Sie zeigten Charaktere und Szenarien, die so noch Jahrzehnte später verwendet werden sollten. Ein frühes Beispiel ist IM BANNE DER PFLICHT aus dem Jahr 1917, als Vorlage dazu diente Ludwig Anzengrubers Hand und Herz.

Wichtige Impulse erhielten die frühen Heimatfilme zudem durch die Bergfilme des Regisseurs Arnold Fanck. Der nationalsozialistischen Kulturpolitik kam derartige Naturmystik entgegen, die entweder instrumentalisiert oder bewusst gefördert wurde. Die Blütezeit des österreichischen Heimatfilms begann in den 1950er-Jahren. Vor allem der Erfolg von DER FÖRSTER VOM SILBERWALD (1954) verlieh dem Genre nach dem Krieg nochmals Popularität. Unberührte Landschaften und idyllische Szenerien wie Almwiesen, Täler oder Berghänge dienten vielen Menschen in der Ära des Wiederaufbaus als willkommene Projektions- und Imaginationsfläche. Aber auch in den nachfolgenden Jahrzehnten findet man in der österreichischen Kino- und Fernsehlandschaft herausragende Beispiele für eine neuerliche Auseinandersetzung mit dem Heimatfilm. Immer wieder entstehen auch ganze Serien, wie die sechsteilige ALPENSAGA.

In diesem Bildkalender werden einige der schönsten Aufnahmen aus der Fotosammlung des Filmarchiv Austria zum Genre des Heimatfilms präsentiert.

verlag filmarchiv austria, 2018