Gustaf Gründgens

SCHWARZER JÄGER JOHANNA

Regie:
Johannes Meyer
Jahr:
1934
Land:
D

BUCH:
Heinrich Oberländer, Heinz Umbehr, nach dem gleichnamigen Roman von Georg von der Vring
KAMERA:
Alexander von Lagorio
MIT:
Marianne Hoppe, Paul Hartmann, Gustaf Gründgens, Fita Benkhoff, Margarete Albrecht

LÄNGE:
99 min
FORMAT:
s/w, 35mm
FASSUNG:
deutsche Originalfassung

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Im ersten Film, in dem Gründgens gemeinsam mit seiner zweiten Ehefrau Marianne Hoppe zu sehen ist, agiert er als unheimlicher und hinterhältiger Spion Dr. Frost – ein Deus ex Machina, ein Dämon, ein »Gespenst des diplomatischen Parketts«. Im Februar 1934 wird Gründgens von Göring zum kommissarischen Leiter des Preußischen Staatstheaters ernannt, ab Oktober fungiert er offiziell als Intendant. Seine Kontakte innerhalb des Regimes machen ihn nahezu unantastbar, und manche seiner Filme sind – wenn auch oft von ihm negiert und verdrängt – Propagandamaterial. In Paul Hartmanns Major Korfes manifestiert sich ein penetranter Führerkult. SCHWARZER JÄGER JOHANNA wurde aufgrund der vermittelten Inhalte durch die Alliierten verboten, 1980 durch die FSK ab 6 Jahre freigegeben. (Kristina Höch)

Ein Film aus dem Bestand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden