Zeitenwende 1918

OKRAINA

Regie:
Boris Barnet
Jahr:
1933
Land:
SU

DEUTSCHER TITEL:
VORSTADT
BUCH:
Boris Barnet, Konstantin Finn
KAMERA:
Michaíl Kirilov, A. Spiridonov
MUSIK:
Sergej Wasilenko
MIT:
Jelena Kuzmina, Sergej Komarov, Nikolaj Bogoljubov, Aleksandr Čistjakov, Nikolaj Krjučkov, Robert Erdman, Hans Klering, Michaíl Žarov

LÄNGE:
98 min
FORMAT:
s/w, 35mm (aus der Sammlung des Österreichischen Filmmuseums)
FASSUNG:
russische Originalfassung mit englischen Untertiteln

Vorfilm:
RUSSISCHE WOCHENSCHAU 1916. DER FALL VON KARA-DERE
JAHR:
1916
LAND:
Russland
LÄNGE:
20 min
FORMAT:
s/w, DCP
FASSUNG:
russische Zwischentitel mit deutschen Untertiteln

Ferner Donner: Im Hinterland des Krieges – vom Unsinn nationaler Hassgefühle. Ein Städtchen an der Peripherie des Zarenreiches. Das Leben fließt träge dahin, bis der Kriegsausbruch alles verändert. Bald gesellen sich schlechte Nachrichten von der Front zur Not daheim, denn gut geht es nur Fabrikanten und Spekulanten, die die Armee beliefern. Ein deutscher Kriegsgefangener wird vom Schuster Kadkin, bei dem er als Geselle arbeitet, misshandelt, weil dessen Sohn gefallen ist. Doch Manka Grešin, die ihn liebt, rettet ihn. Er schließt sich den russischen Soldaten an, die als Revolutionäre heimkehren. Der Film besticht durch spontane Impressionen und eine einfallsreiche Montage. Als Vorfilm ein ausführlicher Wochenschaubericht über das von Russen eroberte türkische Kara-Dere. (Helmut Pflügl)