Käthe Kratz

LEBENSLINIEN

Regie:
Käthe Kratz
Jahr:
1983–1988
Land:
A



LEBENSLINIEN. AUGUSTINE – DAS HERZ IN DER HAND:

JAHR:
1983
BUCH:
Käthe Kratz
KAMERA:
Anton Peschke
MUSIK:
Bert Breit

MIT:
Gerlinde Czekits, Monica Bleibtreu, Maria Martina, Paul Wolff-Plottegg

LÄNGE:
103 min
FORMAT:
Farbe, 16mm
FASSUNG:
deutsche Originalfassung

LEBENSLINIEN. MARIANNE – EIN RECHT FÜR ALLE:

JAHR:
1983
BUCH:
Käthe Kratz
KAMERA:
Anton Peschke
MUSIK:
Bert Breit

MIT:
Linde Prelog, Alfred Pfeifer, Maria Singer, Brigitte Swoboda

LÄNGE:
99 min
FORMAT:
Farbe, 16mm
FASSUNG:
deutsche Originalfassung

LEBENSLINIEN. ELISABETH – DIE ERDE VERSINKT:

JAHR:
1983
BUCH:
Käthe Kratz
KAMERA:
Anton Peschke
MUSIK:
Bert Breit

MIT:
Eva Linder, Maria Bill, Dietrich Siegl, Julia Gschnitzer

LÄNGE:
103 min
FORMAT:
Farbe, 16mm
FASSUNG:
deutsche Originalfassung

LEBENSLINIEN. MARLENE – DER AMERIKANISCHE TRAUM:

JAHR:
1987
BUCH:
Käthe Kratz
KAMERA:
Walter Kindler
MUSIK:
Bert Breit

MIT:
Huberta Haubmann, Eva Linder, Robert Schartel, Wolfgang Böck

LÄNGE:
93 min
FORMAT:
Farbe, 16mm
FASSUNG:
deutsche Originalfassung

LEBENSLINIEN. MARLENE – WUNDEN DER FREIHEIT:

JAHR:
1988
BUCH:
Käthe Kratz
KAMERA:
Franco di Giacomo
MUSIK:
Bert Breit

MIT:
Lore Seichter, Bernhard Schir, Bernhard Feit, Michaela Galli, Kurt Sowinetz

LÄNGE:
93 min
FORMAT:
Farbe, 16mm
FASSUNG:
deutsche Originalfassung
DO 20.2.: Mit einer Einführung von Wilbirg Brainin-Donnenberg (FC Gloria)
Im Anschluss an den Film Bühnengespräch mit Käthe Kratz, moderiert von Clara Stern
Freier Eintritt für FAA-Clubmitglieder (mit Begleitung)

Vier Frauen – vier Generationen, erzählt in einem der wesentlichen Epen der österreichischen TV-Geschichte, gleichsam auch das Hauptwerk von Käthe Kratz. Sie spannt darin einen Bogen vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zur 68er-Bewegung und zeigt nicht nur, wie sich die Rolle der Frauen unter der Alltagsoberfläche gewandelt hat, sondern streicht auch den Stellenwert der Solidarität unter den Frauen heraus. Augustine kommt noch zu Kaisers Zeiten als Dienstmädchen nach Wien und wird prompt vom Neffen ihres Dienstherrn geschwängert. Tochter Marianne verliert nach dem Ersten Weltkrieg ihren Arbeitsplatz an einen Mann. Deren Tochter Elisabeth bleibt auf der ungewollten Frucht einer Affäre mit einem spendablen Nazi sitzen: Marlene, die später wiederum in die Studentenbewegung verwickelt wird. (Florian Widegger)

 

»Ich empfinde die Suche nach unserer historischen Identität als einen der wichtigsten Schritte, die die neuere Frauenbewegung initiiert hat. Denn unsere Geschichte ist der Boden, auf dem wir stehen, uns bewegen, handeln. Und solange dieser Boden scheinbar nicht existiert, finden wir keinen eigenen gesellschaftlichen Standort. Hätten wir historisch sicheren Boden unter den Füßen, ich glaube, es würde vielen Frauen nicht so große Schwierigkeiten bereiten, ICH zu sagen, ICH zu denken und selbstbestimmt zu handeln. Die eigene Geschichtlichkeit ist eine Frage der Würde.« (Käthe Kratz)