100 Jahre Oskar Werner

JULES ET JIM

Regie:
François Truffaut
Jahr:
1961
Land:
F

Deutscher Titel:
JULES UND JIM
BUCH:
François Truffaut, Jean Gruault, nach dem Roman von Henri-Pierre Roché
KAMERA:
Raoul Coutard
MUSIK:
Georges Delerue
MIT:
Jeanne Moreau, Oskar Werner, Henri Serre, Marie Dubois, Boris Bassiak, Sabine Haudepin

LÄNGE:
106 min
FORMAT:
s/w, DCP
FASSUNG:
französische Originalfassung mit englischen Untertiteln

Der Franzose Jim und der Österreicher Jules begegnen sich in Paris, rasch entsteht eine Freundschaft. Als sie Cathérine kennenlernen, verlieben sich beide in sie. JULES ET JIM zählt beim Publikum wie bei der Kritik zu den größten Erfolgen der Nouvelle Vague und beeinflusst das Lebensgefühl einer ganzen Generation von Kinogehern. Werner ist des Französischen nicht mächtig, lässt sich das Drehbuch ins Deutsche übersetzen und lernt den französischen Text nach phonetischen Regeln. Die Dreharbeiten verlaufen sehr harmonisch, Truffaut einige Jahre später: »Werner, von dem sich das Publikum bewegt fühlte, verstand nicht ein Viertel seines Textes […]. Was er jedoch in den Film hineinlegte, beweist den großen Burgschauspieler.« Zu einem Debakel wird dagegen die deutsche Synchronisation, die Werner aus finanziellen Gründen verwehrt wird. (Raimund Fritz)