Ein Film von Dominik Graf und Felix von Boehm

JEDER SCHREIBT FÜR SICH ALLEIN

Regie:
Dominik Graf/Felix von Boehm
Jahr:
2023
Land:
D

BUCH:
Dominik Graf, Constantin Lieb, Anatol Regnier, nach dessen Buch
KAMERA:
Florian Mag, Markus Schindler, Niclas Reed Middleton, Pierre Nativel, Sven Jakob-Engelmann
MIT:
Anatol Regnier, Florian Illies, Géraldine Mercier, Albert von Schirnding, Christoph Stölzl, Henrike Stolze, Günter Rohrbach, Gabriele von Arnim, Julia Voss, Willy Kristen u. a.

LÄNGE:
169 min
FORMAT:
Farbe, DCP
FASSUNG:
deutsche Originalfassung

Termine

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FR 17.11.: Österreich-Premiere, anschließend Filmgespräch mit Dominik Graf, Brigitte Mayr und Michael Omasta (SYNEMA)
Exklusiv im METRO Kinokulturhaus

Zahlreiche Schriftsteller kehrten ab 1933 Nazideutschland den Rücken. Was ist aber mit jenen, die geblieben sind? Entweder in der Hoffnung, sich irgendwie mit dem Regime zu arrangieren, oder die gar damit sympathisierten? Angeregt von Anatol Regniers gleichnamigem Buch begibt sich der Film auf die Spuren dieser Autoren – von Gottfried Benn über Erich Kästner bis Hans Fallada – und reflektiert das komplexe Verhältnis zwischen Autonomie und Anpassung. Welche inneren und äußeren Widersprüche provozierten Leben und Arbeiten unter dem Regime? Wie ging die kommende Generation mit den Taten und Positionierungen der Väter um? Was lehrt uns das über die Gegenwart, die womöglich wieder an einer Zeitenwende angekommen ist? Und vor allem: Wie sicher kann ein Mensch sich seiner selbst sein? (red)

»Ich bin kein sehr mutiger Mensch, ich kann nur sehr viel ertragen.«

Hans Fallada