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DIE GEKREUZIGT WERDEN | OPFER DES HASSES

Regie:
Georg Kundert | Hans Marschall
Jahr:
1919 | 1923
Land:
A


DIE GEKREUZIGT WERDEN [FRAGMENT]:

Alternativtitel:
THE FORSAKEN JEW
PRODUKTION:
Listo-Filmfabrik, Wien
BUCH:
S. Gutfreund
MIT:
Karl Ehmann, Grit Haid, Robert Valberg

LÄNGE:
ca. 26 min
FORMAT:
s/w, DCP
FASSUNG:
englische Zwischentitel

OPFER DES HASSES. DIE TRAGÖDIE EINES RUSSISCHEN FABRIKANTEN:

AUFTRAGGEBER:
Wiener Hilfswerk Agudas Jisroel, Wien
BUCH:
Rafael Barisch
KAMERA:
Gustav Kovats
MIT:
Julius Szöreghy, Midy Astori, L. Mandl, R. Majeritsch, Fred Louis Lerch, S. Schrötter, E. W. Emo

LÄNGE:
ca. 47 min
FORMAT:
s/w, 35mm
FASSUNG:
deutsche Zwischentitel
Restaurierte Fassung
Mit Live-Musikbegleitung von Inou Ki Endo (Shilla Strelka)

DIE GEKREUZIGT WERDEN galt lange als verschollen, das vorliegende Fragment basiert auf einer vom Filmarchiv Austria entdeckten, bereits stark zersetzten Vorführkopie und wurde aufwendig restauriert. Der Film erzählt von einem von Spott und Rassismus gepeinigten Leben: Schon als Kind bricht Ariel mit seiner strenggläubigen Familie, weil er sich nicht so recht für den Talmud zu interessieren weiß. Trotz beruflicher Erfolge und seinem Engagement für Fabriksarbeiter wirft dieser Bruch große Schatten über seinen Lebensweg.

 

OPFER DES HASSES ist ein vom Jüdischen Hilfswerk in Wien in Auftrag gegebener, halbdokumentarischer Propagandafilm, der vom Schicksal der Juden in Osteuropa berichtet und vor allem bei Charity-Veranstaltungen außerhalb Österreichs zum Einsatz kam. Zwei bezeichnende Werke über Ausgrenzung und Verfolgung. (Florian Widegger)