Bertolt Brecht

DIE 3-GROSCHEN-OPER

Regie:
G. W. Pabst
Jahr:
1931
Land:
D

BUCH:
Leo Lania, Béla Balázs, Ladislaus Vajda, nach dem Stück von Bertolt Brecht
KAMERA:
Fritz Arno Wagner
MUSIK:
Kurt Weill
MIT:
Rudolf Forster, Carola Neher, Lotte Lenya, Hermann Thimig, Ernst Busch, Reinhold Schünzel, Wladimir Sokoloff, Fritz Rasp, Paul Kemp

LÄNGE:
110 min
FORMAT:
s/w, DCP
FASSUNG:
deutsche Originalfassung
Restaurierte Fassung
SA 4.2.: Mit einer Einführung von Brigitte Mayr

»Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral!« Das Elend auf der Straße ist zur Entstehungszeit des Films mindestens so groß wie die Sucht nach Vergnügung. Was liegt näher, als das 1928 noch in besseren Zeiten uraufgeführte Theaterstück mit Musik ins neue Medium Tonfilm zu übersetzen und dabei gegenwartskritisch pointiert zu sein? Regisseur Pabst hat jedoch ganz eigene, den Schöpfern der Vorlage entgegengesetzte Vorstellungen, es kommt zur Klage von Brecht gegen die Produktionsfirma. Der filmgeschichtlichen Bedeutung des Werks tut seine turbulente Entstehungsgeschichte keinerlei Abbruch: DIE 3-GROSCHEN-OPER zählt zu den technisch wie künstlerisch herausragendsten frühen Tonfilmen und ist bis heute hochaktuell. (Florian Widegger)