100 Jahre Oskar Werner

DER LETZTE AKT

Regie:
G. W. Pabst
Jahr:
1954/55
Land:
A

BUCH:
Fritz Habeck, Leo Lania, G. W. Pabst, Carl Szokoll, nach einer Filmnovelle von Erich Ma-ria Remarque und dem Roman Ten Days To Die von Michael Musmanno
KAMERA:
Günther Anders, Hannes Staudinger
MIT:
Albin Skoda, Oskar Werner, Lotte Tobisch, Erik Frey, Curt Eilers, Leopold Hainisch

LÄNGE:
115 min
FORMAT:
s/w, 35mm
FASSUNG:
deutsche Originalfassung

Termine

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DI 8.11., 20:00: Filmvorführung im Gymnasium Marchettigasse
Mit einer Einführung von Raimund Fritz
Ort: Marchettigasse 3 | 1060 Wien
Eintritt frei | Zählkarten per E-Mail erhältlich

Der Film spielt fast zur Gänze im Bunker der Reichskanzlei im April 1945 und zeigt die letzten zehn Tage im Leben von Adolf Hitler. Basierend auf einen Sachroman ist Werners Figur des Hauptmann Wüst die einzige, die nicht historisch verbürgt ist, wodurch es dem Schauspieler möglich ist, seine persönlichen Erlebnisse – Werner war einst Soldat der Wehrmacht – in die Rolle einzubringen. Damit die Produktion – es ist der erste Film nach 1945, der sich mit Hitler beschäftigt – umgesetzt werden kann, verzichtet er sogar auf einen Teil seiner Gage. Sprichwörtliche Popularität erlangen Werners letzte Worte: »Sag nie wieder ›Jawohl‹, denn damit hat der ganze Mist angefangen … Seid wachsam!« Marlon Brando war so beeindruckt von seiner Darstellung, dass er sich die Todesszene mehrmals vorführen ließ. (Raimund Fritz)