Schätze des georgischen Kinos

ASHUG-KARIBI

Regie:
Sergei Paradschanow/Dodo Abaschidse
Jahr:
1988
Land:
SU (GE/AZ)

Deutscher Titel:
KERIB, DER SPIELMANN
BUCH:
Gija Badridse, nach der Dichtung von Michail Lermontow
KAMERA:
Albert Jawurjan
MUSIK:
Dschawanschir Kulijew
MIT:
Juri Mgojan, Sofiko Tschiaureli, Ramas Tschchikwadse, Konstantin Stepankow, Baija Dwalischwili

LÄNGE:
77 min
FORMAT:
Farbe, 35mm
FASSUNG:
aserbaidschanische Originalfassung mit georgischem Voice-over und deutschen Untertiteln

Der bettelarme Lautenspieler verliebt sich in die Tochter eines reichen, türkischen Kaufmanns und möchte sie heiraten, wofür der Vater wenig überraschend kein Verständnis aufbringt. Um zu Reichtum zu gelangen, macht er sich auf eine weite Reise auf, in deren Verlauf er zahllose Abenteuer bestehen und rechtzeitig an Tag 1.001 zurück in die Heimat kommen muss … Paradschanows letzter Film, gewidmet dem zwei Jahre zuvor verstorbenen Andrei Tarkowski und von einer uralten georgischen Legende inspiriert, steckt erneut voller symbolischer Details und schwelgt in wunderschönen Bildern, die eine längst untergegangene, verlorene Welt zu neuem Leben erwecken. In der letzten Einstellung dann die Verschränkung von Vergangenheit und Gegenwart: Eine weiße Taube setzt sich auf eine Filmkamera. (red)