WILLKOMMEN
IM PRESSEBEREICH

 

 

Im Pressebereich stehen Ihnen Pressetexte und -bilder über das Programm des METRO Kinokulturhauses sowie über aktuelle Projekte des Filmarchiv Austria zum Download zur Verfügung. Gerne nehmen wir Sie in unseren Presseverteiler auf und informieren Sie regelmäßig über unsere Veranstaltungen. Sollten Sie weitere Auskünfte, Fotos oder Clips benötigen, kontaktieren Sie uns bitte unter presse@filmarchiv.at.


KONTAKT

Larissa Bainschab
presse@filmarchiv.at
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Februar 2020


Weiblich & Widerständig

Retrospektive 7.2.–3.3.2020

 

Die 1960er- und 1970er-Jahre – Zeiten des Aufbruchs, Umbruchs, der Revolutionen auf den Straßen, und auch im Kino. Doch häufig werden neben all den Godards, Truffauts und Kluges jene vergessen, die neben der Erneuerung des Kinos noch einen Kampf um Anerkennung ihrer Arbeit kämpfen mussten: die Frauen. Es etablieren sich in Europa die ersten Filmautorinnen, welchen mit dieser Retrospektive Tribut gezollt wird.

 

Eröffnung, FR 7.2., 19:00
LE BONHEUR (Agnès Varda, F 1965) mit einer Einführung von Florian Widegger

Weiblich & Widerständig

Retrospektive 7.2.–3.3.2020

KuratorInnen

Sabine Schöbel, Florian Widegger

Spielort

METRO Kinokulturhaus
Johannesgasse 4, 1010 Wien

Youssef Chahine

Retrospektive 13.–28.2.2020

 

Mit seinen Filmen sprengte Youssef Chahine Konventionen, brach Tabus, wurde zum unerschrockenen Kämpfer für Toleranz und Weltoffenheit, gegen Fundamentalismus und Zensur. Das Filmarchiv Austria widmet Ägyptens bedeutendsten Regisseur eine Retrospektive mit zahlreichen Neurestaurierungen und Österreich-Premieren.

 

Eröffnung, DO 13.2., 19:00
BAB AL-HADID (Youssef Chahine, ET 1958) mit Einführungsvortrag von Doris Posch

Youssef Chahine

Retrospektive 13.–28.2.2020

Kuratoren

Helmut Pflügl, Florian Widegger

Spielort

METRO Kinokulturhaus
Johannesgasse 4, 1010 Wien

Käthe Kratz

Retrospektive 20.2.–4.3.2020

 

Als erste Regiestudentin an der Filmakademie und erste Frau, die im ORF einen eigenen Spielfilm realisierte, legte Käthe Kratz als maßgebliche Vorkämpferin einen Grundstein für das zeitgenössische weibliche Filmschaffen in Österreich. Käthe Kratz fünfteilige LEBENSLINIEN zeigen, dass Frauen schon in der Vergangenheit immer wieder lautstark gegen die herrschenden Verhältnisse aufgetreten sind.

 

Eröffnung, DO 20.2., 19:00
LEBENSLINIEN: AUGUSTINE – DAS HERZ IN DER HAND (Käthe Kratz, A 1983), im Anschluss Bühnengespräch mit Käthe Kratz

Käthe Kratz

Retrospektive 20.2.–4.3.2020

Kurator

Florian Widegger

Spielort

METRO Kinokulturhaus
Johannesgasse 4, 1010 Wien

Jänner 2020


Friedrich Wilhelm Murnau

Retrospektive 8.1.–21.1.2020

 

Als FAUST am 14. Oktober 1926 Premiere feiert, ist Friedrich Wilhelm Murnau (1888–1931) auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Vier Jahre zuvor begründet er mit NOSFERATU das Genre des Horrorfilms – und seinen eigenen Mythos. Es zieht ihn nach Hollywood, doch mit SUNRISE erleidet er einen kommerziellen Schiffbruch. Er kauft sich eine Segelyacht und realisiert auf Tahiti mit TABU seinen letzten Spielfilm, dessen Premiere 1931 er nicht mehr erlebt.

 

Die Schau präsentiert sämtliche erhaltenen Arbeiten Murnaus in ihren derzeit besten Restaurierungen.

Friedrich Wilhelm Murnau

Retrospektive 8.1.–21.1.2020

Kurator

Florian Widegger

Spielort

METRO Kinokulturhaus
Johannesgasse 4, 1010 Wien

 

KLAUS MARIA BRANDAUER

Retrospektive 15.1.–5.2.2020

 

Es gibt wenige österreichische Schauspieler mit einer vergleichbaren internationalen Karriere. Auf den Theaterbühnen ist Klaus Maria Brandauer bereits ein Star, als er die Hauptrolle in MEPHISTO angeboten bekommt. Sein Weg führt ihn bis nach Hollywood, wo er ein gefragter Charakterdarsteller ist. Doch die große Liebe zum Theater zieht ihn schließlich zurück nach Europa, in die Heimat. Hier wie dort, auf der Bühne wie auf der Leinwand: Brandauers Charisma und Darstellungskunst lassen ihn für sein Publikum zum Ereignis werden. Das Filmarchiv Austria widmet dem Weltstar Klaus Maria Brandauer mit 17 ausgewählten Werken eine erste Retrospektive in Österreich.

 

Klaus Maria Brandauer wird bei folgenden Veranstaltungen persönlich anwesend sein: 15.1. Eröffnung mit MEPHISTO, 19.1. 16:30 Bühnengespräch, 19.1. 18:00 DIE AUSLÖSCHUNG und 19.1. 20:15 OBERST REDL.

Klaus Maria Brandauer

Retrospektive 15.1.–5.2.2020

 

Kurator

Florian Widegger

Spielort

METRO Kinokulturhaus
Johannesgasse 4, 1010 Wien

GEHEIMNISVOLLES ALBANIEN

Retrospektive 23.1.–5.2.2020

 

Albaniens Kinematografie ist ungefähr so bekannt wie seine geografische Lage. Erst seit den 2000er-Jahren lässt sie auch im Westen von sich reden – seine Filmgeschichte beginnt jedoch bereits ein halbes Jahrhundert davor. Das Filmarchiv Austria öffnet Albaniens kinematografische Schatzkiste und gibt in elf Programmen Einblick in die weitgehend unbe- kannte Filmgeschichte eines Landes, das viele Geschichten zu erzählen hat.

 

Geheimnisvolles Albanien

Retrospektive 23.1.–5.2.2020

Kuratorin

Louise Burkart

Spielort

METRO Kinokulturhaus
Johannesgasse 4, 1010 Wien

UNERWÜNSCHTES KINO

Vertriebene Filmschaffende in Wien und Budapest 1933–1938
Ausstellung 18.10.2019–31.1.2020

 

FILMEN JENSEITS DES NATIONALSOZIALISMUS

Der Ausschluss jüdischer Filmschaffender aus der deutschen Filmproduktion ließ nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten im März 1933 nicht lange auf sich warten. Vertrieben aus Deutschland, flohen viele von ihnen in die angrenzenden Länder. Doch auch hier wurde es für sie zunehmend unmöglich, Arbeit bei den etablierten Produktionsunternehmen zu finden. In dieser Situation bildete sich um Wien und Budapest eine unabhängige Produktionslandschaft heraus – das Unerwünschte Kino. Das Filmarchiv Austria beleuchtet diesen kaum bekannten Teil der österreichischen Filmgeschichte und präsentiert zahlreiche Objekte und Dokumente aus der eigenen Sammlung.

UNERWÜNSCHTES KINO

Ausstellung 18.10.2019–31.1.2020
Eröffnung am DO 17.10., 19:00

KuratorInnen

Anna Högner, Armin Loacker

Ausstellungsort

METRO Kinokulturhaus
Johannesgasse 4, 1010 Wien