Kanal
Willi Forst

Anzahl Videos: 1      Now playing: CAFÉ ELEKTRIC
Kanal
Der andere Wiener Film

Anzahl Videos: 1      Now playing: SILHOUETTEN

Filmarchiv Austria

Heimkino


Das Heimkino bietet kostenlos die Möglichkeit eines breiten Zugangs zum Filmerbe Österreichs, darunter Schlüsselwerke des Spielfilms, Wochenschauberichte, rare Dokumentar- und Amateuraufnahmen oder zum Teil erstmals zu sehende historische Filmdokumente. Die Beiträge werden sorgfältig kuratiert und begleiten ausgesuchte Schwerpunkte.

Willi Forst

Online-Retrospektive 15. Jänner bis 4. März 2021

 

Ob als begnadeter Schauspieler, Sänger, Produzent oder Filmregisseur – Willi Forst hat wie kein anderer jenen Charme und Schmelz verkörpert, für den der »Wiener Film« zum Inbegriff wurde. Es sind Filme, die die Zeit um die Jahrhundertwende heraufbeschwören, leichte, komische Unterhaltungsstücke, immer mit einer gewissen Verve und besonderer Spritzigkeit inszeniert.

 

1903 in Wien als Wilhelm Anton Frohs geboren, sammelt Willi Forst schon früh Bühnenerfahrung. 1927 spielt er bereits eine Hauptrolle an der Seite von Marlene Dietrich in CAFÉ ELEKTRIC. Forst wird zum Star des Wiener Films, den er perfektioniert. Während in Nazi-Deutschland das Niveau der Komödien immer tiefer sinkt, erreicht es mit Forst und seinen ersten Regiearbeiten LEISE FLEHEN MEINE LIEDER, MASKERADE und BURGTHEATER neue Höhen.

 

FILMPROGRAMM

15.1.–21.1. CAFÉ ELEKTRIC  Gustav Ucicky, A 1927
22.1.–28.1. DER PRINZ VON ARKADIEN  Karl Hartl, A 1932
und LEISE FLEHEN MEINE LIEDER  Willi Forst, A/D 1933
29.1.–4.2. MASKERADE  Willi Forst, A 1934
5.2.–11.2. BURGTHEATER Willi Forst, A 1936
12.2.–18.2. ALLOTRIA Willi Forst, D 1936
19.2.–25.2. BEL AMI Willi Forst, D 1939
26.2.–4.3. WIENER BLUT Willi Forst, D 1942

Der andere Wiener Film

Online-Retrospektive 15. Jänner bis 4. März 2021

 

Die Online-Retrospektive »Der andere Wiener« Film widmet sich jenen Zeitgenossen Willi Forsts, die – anders als er – mit dem Aufstieg der Nazis ins Exil gehen mussten: den ProtagonistInnen des »Unerwünschten Kinos«. Die Schau präsentiert ausgewählte Produktionen des deutschsprachigen EmigrantInnenfilms 1934–1936, denen ein zentraler Sammlungs- und Forschungsschwerpunkt des Filmarchiv Austria gewidmet ist, und macht sie damit erstmals überhaupt in digitaler Form zugänglich.

 

FILMPROGRAMM
15.1.–21.1. SILHOUETTEN  
Walter Reisch, A 1936
22.1.–28.1. LETZTE LIEBE  Fritz Schulz, A 1935
und EIN STERN FÄLLT VOM HIMMEL  Max Neufeld, A 1934
29.1.–4.2. EPISODE  Walter Reisch, A 1935
5.2.–11.2. SALTO IN DIE SELIGKEIT Fritz Schulz, A 1934
12.2.–18.2. TAGEBUCH DER GELIEBTEN Hermann Kosterlitz, A/I 1935
19.2.–25.2. KATHARINA, DIE LETZTE Hermann Kosterlitz, A 1936
26.2.–4.3. UNERWÜNSCHTES KINO Petrus van der Let, A 2005