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Filmarchiv Austria

Heimkino


Das Heimkino bietet kostenlos die Möglichkeit eines breiten Zugangs zum Filmerbe Österreichs, darunter Schlüsselwerke des Spielfilms, Wochenschauberichte, rare Dokumentar- und Amateuraufnahmen oder zum Teil erstmals zu sehende historische Filmdokumente. Die Beiträge werden sorgfältig kuratiert und begleiten ausgesuchte Schwerpunkte.

März/April 2021

125 Jahre Kino


Am 20. März 1896 findet in Wien die erste Filmvorführung statt. Ratternd werfen imposante Apparaturen die ersten Laufbilder auf die Leinwand – lebendige Manifeste purer Schaulust und einer neuen Sehkultur, die in ihrer ungebremsten Kreativität und Fantastik den Pionier- und Erfindergeist dieser Zeit reflektieren. Sie rücken die Welt unmittelbar ins Gesichtsfeld, Reisen zu den Niagarafällen oder gar zum Mond – nichts scheint unmöglich im »Kino der Attraktionen«. Selbst moralische Grenzen werden aufgesprengt, denn am Anfang ist natürlich auch: die Erotik.

 

Das Filmarchiv Austria blickt vom 18. März bis 21. April auf die wunderbaren ersten Jahre und lädt mit ausgewählten Sammlungsstücken zu einem Fest der Schaulust ein. Mit unserem wöchentlich wechselnden Programm im digitalen Heimkino sowie dem Digitorial »125 Jahre Kino« lassen sich die faszinierenden Anfänge des Kinos digital neu entdecken.

Welt in Bewegung

DAS FILMUNIVERSUM DER GEBRÜDER LUMIÈRE

Online-Programm vom 18. März bis 21. April 2021

 

Als die ersten Bewegtbilder der Brüder Lumière vor 125 Jahren das Publikum in einem Pariser Café in Ekstase versetzen, verbreitet sich die Kunde vom »Cinématographe« wie ein Lauffeuer: Die neuartige Maschine tritt ihren Siegeszug durch alle Kontinente an, und mit ihr auch deren Erfinder. Binnen weniger Monate gastieren die kinematografischen Botschafter der Lumières in allen großen Metropolen und verblüffen das Premierenpublikum immer wieder mit direkt vor Ort entstandenen Lokalaufnahmen. In Wien etwa wird der Eingang zum »Cinématographe Lumière« Ecke Kärntnerstraße/Krugerstraße festgehalten. Das erste Kino in einem der ersten Filme – Augenblicke für die Ewigkeit!

Der Kinomagier

Das Kino von Georges Méliès

Online-Programm vom 18. März bis 21. April 2021

 

Schon die Brüder Lumière erzählen in ihren Filmaufnahmen kleine Geschichten. Der erste, der sein Publikum mit dem neuen Medium aber wahrlich zu verzaubern weiß, ist der Theaterillusionist Georges Méliès. In seinem Filmstudio, dem ersten Frankreichs, ersinnt er die tollkühnsten Szenerien und lässt Träume im wahrsten Sinne des Wortes Wirklichkeit werden: Spielkarten erwachen zum Leben, Köpfe werden abgenommen und wachsen wieder nach, und als Höhepunkt: Reisen zur Sonne und zum Mond!

Wilde Bilder

Das frühe Kino der Attraktionen

Online-Programm vom 18. März bis 21. April 2021

 

Übermütig und voller kreativer Energie zeigt sich das Kino in seinen ersten Jahren auch von seiner anarchischen Seite. Im Zentrum stehen die Freude am Sehen und die Dynamik der Schaulust, gefilmt wird praktisch alles, was vor die Kamera kommt, und wird damit zur Sensation gesteigert. Auch in der Sammlung des Filmarchiv Austria nimmt die Frühgeschichte einen besonderen Schwerpunkt ein. Wir sehen erste Farbfilme, Akrobaten und Schausteller, Pioniere der Filmkomik, lauschen populären Tonbildern – und staunen!

Saturn

Wiener Filmerotik

Online-Programm vom 18. März bis 21. April 2021

 

Sie flackern höchst lebendig über die noch jungfräulichen Leinwände, wandern mit den Schaustellern quer durch die Monarchie. Johann Schwarzers »Herrenabend-Films« sind frecher und freizügiger als vergleichbare Produktionen und kreisen mit demonstrativer Lässigkeit um eine offiziell verpönte Erotik, deren ironische, bisweilen offen gesellschaftskritische Inszenierung beim bigotten Habsbürgertum für multiple Höhepunkte der Entrüstung sorgt.

Geschichten des Kinos

Online-Reihe ab 18. März

 

Eine Alltagsszene in der Wiener Innenstadt, aufgenommen von den Brüdern Lumière, markiert den Eintritt in ein neues Zeitalter. Ihr »Cinématographe« lässt erstmals »lebende Photographien« öffentlich über die Leinwand flimmern. Nikolaus Wostry führt anhand ausgewählter Filmdokumente und Objekte aus der Sammlung des Filmarchiv Austria durch die frühe Kinogeschichte und beleuchtet insbesondere auch die faszinierende technische Seite der Laufbild-Urmaschinerie. Eine Spurensuche führt schließlich zurück an den Ort der ersten Filmvorführung.