Eric Pleskow

ANNIE HALL

Regie:
Woody Allen
Jahr:
1977
Land:
US

BUCH:
Woody Allen
KAMERA:
Gordon Willis
MUSIK:
Carmen Lombardo, Isham Jones
MIT:
Woody Allen, Diane Keaton, Tony Roberts, Carol Kane, Paul Simon, Shelley Duvall

LÄNGE:
93 min
FORMAT:
Farbe, DCP
FASSUNG:
englische Originalfassung

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»Ich möchte keinem Club angehören, der Leute wie mich als Mitglied aufnimmt.« Das beschreibe sein Verhältnis zu Frauen am besten, sagt Berufskomiker Alvy Singer, der sein Außenseiterdasein im Soziotop der New Yorker Upper East Side zelebriert. Im Gegensatz zu seinen früheren Arbeiten setzt Allen hier auf eine ausgewogene Geschichte, in der pointierte Ironie im Vordergrund steht, und spielt mit Stilen und Erzählformen. Ursprünglich wollte er den Film, in dem er auch seine Trennungsgeschichte mit Diane Keaton verarbeitet, »Anhedonia« nennen. »Ich war über diesen Titel entsetzt, der bedeutete: ›Die Unmöglichkeit, sich zu erfreuen‹. Wer wollte oder sollte dafür ins Kino gehen?« Pleskow einigte sich mit Allen auf den Namen der Hauptdarstellerin und überzeugte einmal mehr auch die Academy, die ANNIE HALL vierfach auszeichnete. (red)