Wien wie noch nie

SATURNALIEN

Director:
Johann Schwarzer
Release Year:
1906–1908
Country:
A



BADEN VERBOTEN:

LÄNGE:
ca. 1 min
FORMAT:
s/w, 35mm
FASSUNG:
stumm

DAS SANDBAD:

LÄNGE:
ca. 1:30 min
FORMAT:
viragiert, 35mm
FASSUNG:
stumm

DIANA IM BADE:

LÄNGE:
ca. 1:30 min
FORMAT:
s/w, 35mm
FASSUNG:
stumm

SKLAVENMARKT:

LÄNGE:
ca. 2:30 min
FORMAT:
s/w, 35mm
FASSUNG:
stumm

EINE AUFREGENDE JAGD:

LÄNGE:
ca. 5 min
FORMAT:
s/w, 35mm
FASSUNG:
stumm

EINE MODERNE EHE:

LÄNGE:
ca. 6 min
FORMAT:
viragiert, 35mm
FASSUNG:
stumm

[BEIM FOTOGRAFEN]:

LÄNGE:
ca. 7:30 min
FORMAT:
s/w, 35mm
FASSUNG:
stumm

[EINE LUSTIGE GESCHICHTE AM FENSTER]:

LÄNGE:
ca. 1 min
FORMAT:
s/w, 35mm
FASSUNG:
stumm

DAS EITLE STUBENMÄDCHEN:

LÄNGE:
ca. 3:30 min
FORMAT:
s/w, 35mm
FASSUNG:
stumm

DIE MACHT DER HYPNOSE:

LÄNGE:
ca. 7 min
FORMAT:
s/w, 35mm
FASSUNG:
stumm

MORGENTOILETTE EINER LEBEDAME:

LÄNGE:
ca. 4 min
FORMAT:
s/w, 35mm
FASSUNG:
stumm

WEIBLICHE ASSENTIERUNG:

LÄNGE:
ca. 4 min
FORMAT:
s/w, 35mm
FASSUNG:
stumm

AUFREGENDE LEKTÜRE:

LÄNGE:
ca. 3 min
FORMAT:
s/w, 35mm
FASSUNG:
stumm

[DIE ZAUBEREIEN DES MANDARINS]:

JAHR:
1908–1910
LÄNGE:
ca. 1:30 min
FORMAT:
s/w, 35mm
FASSUNG:
stumm

Gesamtlänge:
ca. 49 min
Mit Live-Musikbegleitung von Daniel Pabst, Martina Claussen und Billy Roisz (21.7.) sowie Benedikt Vecsei (22.7.)
Analoge Projektion – ab 9. Juli finden Sie hier das kostenlose Begleitprogramm des digitalen Heimkinos!

Sie flackerten höchst lebendig über die noch jungfräulichen Leinwände, wanderten mit den Schaustellern quer durch die Monarchie. Johann Schwarzers »hochpikante Herrenabend-Films« waren frecher und freizügiger als vergleichbare Produktionen und kreisten mit demonstrativer Lässigkeit um eine offiziell verpönte Erotik, deren ironische, bisweilen offen gesellschaftskritische Inzenierung beim bigotten Habsbürgertum für multiple Höhepunkte der Entrüstung sorgte. Doch neben ihrem zeitlosen Unterhaltungswert besitzen die Saturn-Filme auch technische Vorreiterqualität und nehmen exemplarisch spätere Slapstick-Komödien vorweg. Einst flüchtige, teils von der Zensur zerstörte Männerfantasien sind sie heute ein echter Schatz der Kinogeschichte. (Silvia Breuss)

 

Ab 9. Juli im digitalen Heimkino:

Saturnalien+++

DER HAUSARZT (A 1908–1910), SKLAVENRAUB (A 1906–1907) und SCHLEIERTANZ (A 1907): drei Zugaben für jene, die von Schwarzers vergnüglich-frivolen Zeitdokumenten noch mehr sehen möchten.