Film | Universität
 

Von Lilith bis Golem

Bewegte Bilder des Jüdischen

29.3.–9.6.2022

Jeweils 17:30 Einführung mit Frank Stern | 18:30 Filmbeginn

Die Bibel und die an sie anschließenden Mythen und Legenden sind wohl die umfassendsten kulturellen Vorlagen für Malerei, Theater, Oper und alle Bereiche der visuellen Kultur. Die bildhafte Sprache der zahllosen Erzählungen hat bis heute nichts an ihrer Wirkung verloren. Die Rolle der weiblichen und männlichen HeldInnen – von Sarah, Hagar bis Jaël und Judith –, der ersten Frau Adams, Lilith, die Geschichte von Samson und Delilah oder die zu wenig betonte Bedeutung der hebräischen Sklavinnen zur Zeit des Exodus bleiben Themen künstlerischer Gestaltung. In den frühen 1920er-Jahren haben Wiener jüdische Regisseure viele dieser Motive aufgegriffen und imposante Filme produziert, die, inspiriert von der Freud’schen Traumtheorie, psychoanalytisch Vergangenheit und Gegenwart visualisieren. Im Zentrum stehen drei österreichische Spielfilme von 1922 bis 1924, die von Live-Musik von Studierenden der Abteilung Jazz an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien begleitet werden. (Frank Stern)

 

Das musikalische Rahmenprogramm erfolgt in Kooperation der Jüdischen Kulturgeschichte in Film und Medien am Institut für Judaistik der Universität Wien und der MUK/Zentrum für Wissenschaft und Forschung/Studiengang Jazz.


Von Lilith bis Golem

Retrospektive vom 29. März bis 31. Mai 2022

Kurator

Frank Stern

Ticketreservierung

reservierung@filmarchiv.at
+43 1 512 18 03 (täglich 14:00–21:00)

Spielort

METRO Kinokulturhaus
Johannesgasse 4, 1010 Wien
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Von Lilith bis Golem