Ein Film und Projekt von Margarete Rabow

66.000

FR 9.11.: Im Anschluss Filmvorführung DIE STADT OHNE JUDEN sowie Künstlergespräch mit Margarete Rabow, Béla Rásky, Felix Stent, Gunter Deller, Eva Kneer und Florian Menath.*
Eintritt frei

Unter dem Titel »Schreiben gegen das Vergessen« realisierte die deutsche Künstlerin Margarete Rabow im Sommer 2018 ein einzigartiges Projekt: An acht Tagen schrieben weit über 600 Menschen die Namen von ermordeten österreichischen Jüdinnen und Juden auf die Prater Hauptallee. Hunderte Passanten blieben stehen, viele entschlossen sich spontan, mitzuschreiben. Die Resonanz war überwältigend. Besonders berührend und ergreifend waren Begegnungen mit Angehörigen, die gekommen waren, um die Namen ihrer Toten zu suchen oder selbst an der Aktion teilzunehmen. Geschrieben wurde mit weißer Kreide auf den Asphalt, wetterbedingt wurde ein Teil der Namen von Schulklassen auf Papier gebracht und abgefilmt. Von jedem Namen wurden mit einer analogen 16-mm-Kamera Einzelbilder aufgenommen, die einen Film von etwa 50 Minuten Länge ergeben.

 

*Anmeldung erbeten unter augarten@filmarchiv.at.


REGIE: Margarete Rabow
JAHR: 2018
LAND: D/A

KONZEPT: Margarete Rabow
KAMERA: Gunter Deller, Florian Menath, Eva Kneer, Margarete Rabow, Claudia Rohrauer

LÄNGE: ca 55 min
FORMAT: s/w, DCP
FASSUNG: ohne Dialog

 

Bild: Claudia Rohrauer

»Keiner der Schreibenden, Passanten und Angehörigen wird die Aktion vergessen. Davon bin ich überzeugt.«

Margarete Rabow
In Kooperation mit
Verwendung der Namen mit freundlicher Genehmigung von
Mit freundlicher Unterstützung von