Kinoresonanzen

WIEN IM KRIEG | MIT HERZ UND HAND FÜRS VATERLAND

Regie:
Fritz Freisler, Heinz Hanus | Louise Kolm, Jakob Fleck
Jahr:
1916 | 1915
Land:
A



WIEN IM KRIEG:

BUCH:
Edmund Porges, Fritz Freisler
MIT Georg Kundert, Paul Olmühl, Erich Kober, Therese Frank, Eva Karina, Friedl Bringolf

LÄNGE:
12 min
FORMAT:
viragiert, 35mm
FASSUNG:
deutsche Zwischentitel

MIT HERZ UND HAND FÜRS VATERLAND:

BUCH:
Louise Kolm, Jakob Fleck
MIT:
Hubert Marischka, Liane Haid, Max Neufeld, Margarethe Thumann, Felix Franz

LÄNGE:
52 min
FORMAT:
s/w, 35mm
FASSUNG:
deutsche Zwischentitel
Mit Live-Musikbegleitung von Benedikt Vecsei
WIEN IM KRIEG: Restaurierte Fassung

1916 – das Schlüsseljahr des Ersten Weltkrieges, in dem sich ein deutlicher Wandel in der Gestaltung kriegsspezifischer Filme vollzieht: weg von der reinen Demonstration technischer Überlegenheit hin zu Geschichten und Handlungen. WIEN IM KRIEG ist mit seiner Verbindung aus Militärklamotte und Wienklischees ein dafür typisches Beispiel. Der Film unternimmt gefährliche Front-Streifzüge, spinnt gleichzeitig seinen Erzählstrang um den Zugsführer Wamperl und dessen umtriebiges Liebesleben.

 

Der eigenwillige Held im Propagandadrama MIT HERZ UND HAND FÜRS VATERLAND zieht im Tiroler Grenzkrieg ins Feld und vollbringt dort einige Heldentaten. Liane Haid debütiert in einem »Werk […], das für die zeitgenössische Kinematographie geradezu vorbildlich wirken kann.« (Kinematographische Rundschau) (red)