BRDDR

WER FÜRCHTET SICH VORM SCHWARZEN MANN? | UNSERE ALTEN TAGE

Regie:
Helke Misselwitz | Petra Tschörtner
Jahr:
1989
Land:
DDR



WER FÜRCHTET SICH VORM SCHWARZEN MANN?:

BUCH:
Thomas Plenert, Helke Misselwitz
KAMERA:
Thomas Plenert
MUSIK:
Brigitte Unterdörfer
LÄNGE:
53 min
FORMAT:
s/w, 35mm
FASSUNG:
deutsche Originalfassung

UNSERE ALTEN TAGE:

BUCH:
Jochen Wisotzki, Petra Tschörtner
KAMERA:
Michael Lösche

LÄNGE:
48 min
FORMAT:
s/w, 35mm
FASSUNG:
deutsche Originalfassung

Zwei Filme übers Verschwinden und Vergehen, gedreht von zwei der arriviertesten Dokumentaristinnen der DDR im Ostberliner Stadtteil Prenzlauer Berg. WER FÜRCHTET SICH VORM SCHWARZEN MANN führt in eine der letzten Kohlehandlungen, in der eine resolute Chefin das Sagen über ihre Männer hat, die zwar nicht in besonders gutem Ruf stehen, aber verlässlich sind. Auf bemerkenswerte Weise fängt der Film das Leben dieser Menschen ein und ist leiser, realistischer Gegenentwurf zu den Lobliedern auf die Arbeiterklasse vergleichbarer DEFA-Filme. UNSERE ALTEN TAGE gewährt Einblicke in das Leben der Bewohner eines Altenheims und konnte eigentlich nur entstehen, weil er anlässlich des 40. Jahrestags der DDR die »großzügige Sozialpolitik« präsentieren sollte. Die Realität sieht jedoch – erschreckend – anders aus. (Florian Widegger)

Bild: © DEFA-Stiftung | Heiko Koinzer