Kino wie noch nie 2018

UTØYA 22. JULI

Regie:
Erik Poppe
Jahr:
2018
Land:
N

BUCH:
Siv Rajendram Eliassen, Anna Bache-Wiig
KAMERA:
Martin Otterbeck
MUSIK:
Wolfgang Plagge
MIT:
Andrea Berntzen, Aleksander Holmen, Brede Fristad, Elli Rhiannon Müller Osbourne

LÄNGE:
90 min
FORMAT:
Farbe, DCP
FASSUNG:
Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Ab Ende September im Kino

Die 19-jährige Kaja verbringt mit ihrer jüngeren Schwester ein paar Ferientage in einem Zeltlager auf der Insel Utøya. Es ist der späte Nachmittag des 22. Juli 2011 – als plötzlich Schüsse die Luft zerreißen … Darf man so etwas überhaupt verfilmen? Auf der Berlinale sorgte Erik Poppes Verarbeitung eines nationalen Traumas für handfeste Kontroversen. Seine Figuren besetzt er ausschließlich mit LaiendarstellerInnen, eine durchgängige, über 70 Minuten lange Einstellung vermittelt, wie sich jene jungen Menschen auf der Insel gefühlt haben könnten. So rückt er, was bei Filmen dieser Art viel zu selten passiert, die Opfer ganz in den Mittelpunkt. (Florian Widegger)

  • Stempel Viennale Premiere