1948 – ÖSTERREICH ZWISCHEN GESTERN UND MORGEN

ULLI UND MAREI

Regie:
Leopold Hainisch (uncr.)
Jahr:
1948 (1944)
Land:
A (D)

Alternativtitel:
DER BERGHOFBAUER
BUCH:
Eduard Köck, Leopold Hainisch
KAMERA:
Günther Anders, Ernst Wilhelm Fiedler, Richard Angst
MUSIK:
Alois Melichar
MIT:
Ilse Exl, Anna Exl, Attila Hörbiger, Hermann Erhardt, Leopold Hainisch, Ludwig Auer, Herta Agostini

LÄNGE:
85 min
FORMAT:
s/w, 35mm
FASSUNG:
deutsche Originalfassung
SO 7.10.: Mit einer Einführung von Olaf Möller

Ein Film, wie aus der Zeit gefallen, ein Werk, bei dem es nicht groß auffällt, dass es drei Jahre zuvor und in einer offiziell ganz anderen Welt begonnen wurde. Will sagen: die Geschichte von dem Dreieck zwischen Bauer, Knecht und Magd gibt sich zeitlos, dito das alpin-rurale Milieu. Co-Drehbuchverfasser-Hauptdarsteller Eduard Köck mag sich am Anfang die Autorenschaft des Werkes zuschreiben, doch der wahre Auteur hier ist der so virtuose wie bescheidene Stilist Leopold Hainisch: Toll, wie er die Räume verwendet, um von der Eingeschlossenheit, dem Gefangensein in den Verhältnissen zu erzählen, bemerkenswert, wie er sich es immer wieder verkneift, die Landschaft um ihrer Pracht Willen zu zeigen. Ein Petit Maître, dessen Kunst fest verwurzelt ist in Ökonomie und Funktionalität. (Olaf Möller)