Schoa, Trauma und transgenerationelle Übertragung

SHADOWS | ROWEH CHULIOT

Regie:
Noah Aharoni | Ilan Moshenson
Jahr:
2017 | 1979
Land:
IL



SHADOWS:

LÄNGE:
52 min
FORMAT:
Farbe, DCP
FASSUNG:
hebräische Originalfassung mit englischen Untertiteln

ROWEH CHULIOT:

Englischer Titel:
THE WOODEN GUN
BUCH:
Ilan Moshenson
KAMERA:
Gadi Danzig
MUSIK:
Yossi Mar-Haim
MIT:
Nadav Brenner, Nissim Eliaz, Arik Rosen, Michael Kafir, Louis Rosenberg, Ophelia Shtruhl, Judith Solé und jugendlichen Laiendarstellern

LÄNGE:
95 min
FORMAT:
Farbe, 35mm
FASSUNG:
hebräische Originalfassung mit englischen Untertiteln
18:00: Einführungsvortrag von Jeanne Wolff Bernstein
18:30: SHADOWS mit anschließendem Publikumsgespräch
19:30: ROWEH CHULIOT mit abschließender Diskussion

Tel Aviv zu Beginn der 1950er-Jahre: eine Einwanderungsgesellschaft, die stark durch die Begegnung und Konflikte zwischen Alteingesessenen und Flüchtlingen aus Europa gekennzeichnet ist. Ängste und Vorurteile werden von einer Generation an die nächste weitergegeben. Die Traumata der Überlebenden und zionistische Anstrengungen werden in Ilan Moshensons Film ROWEH CHULIOT durch die Konfrontationen von Kindern mit der Erwachsenenwelt als dramatischer psychologischer Kampf dargestellt. In der preisgekrönten Dokumentation SHADOWS von Noah Aharoni erzählen Nachkommen von Schoa-Überlebenden zum ersten Mal auf der Leinwand und in schmerzhafter Offenheit von ihrer Kindheit, dem Schatten der Vernichtungslager in ihren Familien und ihrem physischen und seelischen Leiden. Was wird hiervon auf die dritte Generation übertragen? (Frank Stern)