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ROMA ORE 11/ES GESCHAH PUNKT 11

Regie:
Giuseppe De Santis
Jahr:
1952
Land:
I/F

BUCH:
Giuseppe De Santis, Cesare Zavattini, Basilio Franchina, Rodolfo Sonego, Gianni Puccini
KAMERA:
Otello Martelli
MIT:
Raf Vallone, Lucia Bosè, Massimo Girotti, Carla Del Poggio, Eva Vanicek, Paolo Stoppa

Länge:
107 min
Format:
s/w, 35mm
Fassung:
Originalfassung mit englischen Untertiteln

Dieses letzte Hauptwerk des Neorealismus rekonstruiert einen Unglücksfall, der sich in Rom ereignet hat. An die 200 junge Frauen – von der Prostituierten, die ehrbar werden will, bis zur Ausreißerin aus wohlhabender Familie – bewerben sich auf eine Stellenausschreibung hin um einen schlecht bezahlten Sekretärinnenposten: bis unter der Last der Wartenden das Treppenhaus zusammenbricht. Regisseur De Santis führte Interviews mit einigen der Verunglückten, um seinen Film, ein Kaleidoskop von politisch scharf konturierten Geschichten, möglichst nah an der Wirklichkeit zu gestalten: »Das ist unser zentrales Thema: die Ausbreitung der Arbeitslosigkeit. Der Angriff auf die Verantwortungslosigkeit des Regimes.« (Michael Omasta)