Kinoresonanzen

OBSZÖN – DER FALL PETER HERZL

Regie:
Hans-Christof Stenzel
Jahr:
1981
Land:
A/BRD

BUCH:
Hans-Christof Stenzel, Alfred Paul Schmidt
KAMERA:
Rudolf Blahacek
MIT:
Volker Spengler, Lydia Kreibohm, Karina Fallenstein, Heinz Schubert, Hanno Pöschl, Monika Bleibtreu, Udo Proksch

LÄNGE:
93 min
FORMAT:
Farbe, digital
FASSUNG:
deutsche Originalfassung

»Kusch, Čevapčiči! Wir haben hier Europapreise!« Hanno Pöschl als Zuhälter Joe lässt nix anbrennen. Die beste Katz’ im Stall darf mittags in der Gastarbeiterbaracke eine Zusatzschicht Ficki-Ficki schieben. In Wirklichkeit grantelt er, weil die Kathi nicht mehr auftaucht, weil’s einen Piefkinesen, Jude und Kommunist obendrein, bei sich im Gemeindebau unter- und einischlupfen lässt. Einer, der Terrorist sein soll. Und bald schon, bald fällt ein Sonderkommando über den Karl-Marx-Hof her. Der wahlwienernde deutsche Regie-Irre Stenzel war das wildeste Kind des österreichischen Kinos. Mit OBSZÖN schuf er quasi EXIT Teil 2, eine schmissig zotige Polit-Thriller-Satire gegen RAF-Paranoia, Bigotterie und Heimatbündlertum. (Paul Poet)