Wien wie noch nie

MASKERADE

Regie:
Willi Forst
Jahr:
1934
Land:
A

BUCH:
Walter Reisch
KAMERA:
Franz Planer
MUSIK:
Willy Schmidt-Gentner
MIT:
Paula Wessely, Adolf Wohlbrück, Olga Tschechowa, Peter Petersen, Hans Moser, Walter Janssen, Hilde von Stolz

LÄNGE:
99 min
FORMAT:
s/w, 35mm
FASSUNG:
deutsche Originalfassung
Analoge Projektion – ab 9. Juli finden Sie hier das kostenlose Begleitprogramm des digitalen Heimkinos!

Zum Abschluss eine Reise ins goldene Wiener Herz mit einem Film, dessen Titel 2020 nicht geeigneter sein könnte. Im Fasching 1905 überredet Kunstmaler Ferdinand die verheiratete Gerda, ihm mit nichts außer einem Muff und einer Maske Modell zu stehen. Der Muff gehört allerdings Anita, die mit Gerdas Schwager verlobt ist. Als dieser das Bild zu Gesicht bekommt, ist er not amused und stellt Ferdinand zur Rede. Um die Sache nun nicht vollends zu verkomplizieren, erfindet dieser kurzerhand einen Namen für sein »unbekanntes« Modell – doch die Erfindung entpuppt sich als äußerst real … Schlüpfrig-Gezähmtes und Subtil-Pointiertes aus der Zwischenkriegszeit, einer der größten Erfolge des kongenialen Komödiengespanns Forst/Reisch und der Durchbruch für Paula Wessely. Mögen die Masken also fallen! (Florian Widegger)

 

Ab 9. Juli im digitalen Heimkino:

UNTER DEN DÄCHERN VON WIEN (A 1931)

In Arthur Gottleins Variation von René Clairs UNTER DEN DÄCHERN VON PARIS beweist Karl Farkas einmal mehr sein Können.