Punk Cinema

LIQUID SKY

Regie:
Slava Tsukerman
Jahr:
1982
Land:
US

BUCH:
Slava Tsukerman, Anne Carlisle, Nina V. Kerova
KAMERA:
Yuri Neyman
MUSIK:
Brenda I. Hutchinson, Clive Smith, Slava Tsukerman
MIT:
Anne Carlisle, Paula E. Sheppard, Susan Doukas, Otto von Wernherr, Bob Brady

LÄNGE:
112 min
FORMAT:
Farbe, 35mm
FASSUNG:
englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Vorfilm:
MOSCOW DEATH BRIGADE – BOLTCUTTER
REGIE:
Moscow Death Brigade
JAHR:
2018
LAND:
RUS

LÄNGE:
5 min
FORMAT:
Farbe, digital
FASSUNG:
englische Originalfassung
MI 9.10.: In Anwesenheit von Didi Bruckmayr (Fuckhead, Wipeout)

Wenn REPO MAN der Scifi-Crossover-König von der Westküste ist, dann gilt LIQUID SKY als die Killer Queen der Ostküste. Es beginnt mit einer Fashionshow in einem dekadenten Nachtclub in Manhattan und endet als faszinierendes Gemisch aus Aliens, Ufos, Koks, Polysexualität, Voyeurismus/Überwachung, Heroin, Medien-Overkill, Autoerotik, Kristallen aus dem All und orgasmischem Homizid. Punk und New Wave mögen der kulturelle Hintergrund sein, aber der Film selbst entwickelt mit schweren Synth eine klassisch beeinflusste Partitur voller Dissonanzen und tonalen Verzerrungen. Mit einer stolzen halben Million Dollar Budget war LIQUID SKY für damalige Verhältnisse keine kleine Produktion, spielte diese Summe jedoch mehrfach an den Kinokassen weltweit wieder ein. Seine außerirdische Ästhetik trat eine Welle los und beeinflusste über Jahrzehnte die Clubkultur auf beiden Seiten des Atlantiks. (Neil Young)