Stunde Null

LANG IST DER WEG

Regie:
Herbert B. Fredersdorf/Marek Goldstein
Jahr:
1948
Land:
D (West)

BUCH:
Karl Georg Külb, Israel Beker, nach seiner Idee
KAMERA:
Franz Koch, Jakub Jonilo-wicz, Herbert Geier
MUSIK:
Lothar Brühne
MIT:
Israel Beker, Bettina Moissi, Bertha Litwina, Jakob Fischer, Paul Dahlke

LÄNGE:
98 min
FORMAT:
s/w, 35mm
FASSUNG:
deut-sche/polnische/jiddische Originalfassung

VORFILM:
ASYLRECHT
REGIE:
Rudolf W. Kipp
JAHR:
1949
LAND:
BRD

LÄNGE:
37 min
FORMAT:
s/w, 35mm
FASSUNG:
deutsche Originalfassung

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Die jüdische Familie Jelin wird bei der Besetzung Polens durch das Deutsche Reich 1939 nach Auschwitz abtransportiert. Sohn David, dem die Flucht aus dem Deportationszug gelingt, schlägt sich zu den Partisanen durch. So kann er den Krieg überleben, erfährt aber, dass sein Vater umgekommen und die Mutter verschollen ist … LANG IST DER WEG, basierend auf der Biografie des Autors und Schauspielers Israel Beker, schildert mit dokumentarischer Qualität die verzweifelte Lage der Displaced Persons. Es ist der erste Spielfilm, der sich mit der Schoah aus jüdischer Perspektive beschäftigt und die bis heute einzige deutsche Produktion in jiddischer Sprache. In ASYLRECHT beobachtet Rudolf W. Kipp den Übertritt von Flüchtlingen aus der sowjetischen Besatzungszone – Aufnahmen von erschreckender Aktualität. (red)