1948 – ÖSTERREICH ZWISCHEN GESTERN UND MORGEN

IM BANNE DES MONTE MIRACOLO

Regie:
Luis Trenker
Jahr:
1948 (1945)
Land:
A (I)

BUCH:
Luis Trenker, Hans Possendorf, Luigi Freddi
KAMERA:
Umberto Della Valle, Vittorio Della Valle, Albert Benitz, Ernst Elsigan
MUSIK:
Giuseppe Becce
MIT:
Luis Trenker, Umberto Scaripante, Dora Bini, Carla De Gara, Ernesto Sabbatini, Bobby Todd

LÄNGE:
93 min
FORMAT:
s/w, 16mm
FASSUNG:
deutsche Originalfassung

Ein Film mit Geschichte: begonnen 1942/43 in Italien (wohin sich Trenker, mittlerweile Persona non grata in der reichsdeutschen Filmindustrie, zurückgezogen hatte), unterbrochen durch die Ereignisse nach dem Waffenstillstand von Cassibile (8.9.1943), fertiggestellt bald nach Kriegsende, in die Kinos gekommen jedoch erst Jahre später. Damit spiegelt IM BANNE DES MONTE MIRACOLO (unabsichtlich) den Werdegang des Hohen-Tauern-Wasserkraftwerkprojekts wider, das zu einem Symbol für den Wiederaufbau wurde – inklusive all dessen, was man zuerst geflissentlich verschwieg, wie etwa die KZ-Häftlinge, die wenige Jahre zuvor dort arbeiteten und starben. (Olaf Möller)