Kinoresonanzen

HEIMKEHR

Regie:
Gustav Ucicky
Jahr:
1941
Land:
D

BUCH:
Gerhard Menzel
KAMERA:
Günther Anders
MIT:
Paula Wessely, Peter Petersen, Attila Hörbiger, Carl Raddatz, Werner Fuetterer, Berta Drews, Eduard Köck, Elsa Wagner, Otto Wernicke, Hermann Erhardt, Gerhild Weber, Nico Turoff, Andrews Engelman, Boguslav Samborski

LÄNGE:
96 min
FORMAT:
s/w, 35mm
FASSUNG:
deutsche Originalfassung
Mit einer Einführung von Gerald Trimmel
Kein verspäteter Einlass möglich!

Ostpolen 1939. Die Übergriffe auf die deutsche Minderheit nehmen zu. Während die polnische Mobilmachung beginnt, wehrt sich Maria gegen die Willkür, der schließlich ihr Verlobter zum Opfer fällt – er stirbt, nachdem er zusammengeschlagen und vom Krankenhaus abgewiesen wird. Deutsche werden verhaftet und sollen erschossen werden. Ihr Widerstand und das Heranrücken der Wehrmacht verhindert dies, und ein großer Treck führt sie schließlich »heim ins Reich« … Seine völlige Umkehrung der Verhältnisse – der brutale Nazi-Terror wird als jener der Polen dargestellt, die als primitive »Untermenschen« Kinder, Frauen und Männer morden – und seine Legitimation des Überfalls auf Polen machen den Vorbehaltsfilm besonders perfide. Ein Höhepunkt der rassistischen NS-Propaganda. (red)